weather-image
20°

Weihe des renovierten Haslacher Kindergartens

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Kaplan Martin Gehringer erteilte den renovierten Räumen des Kindergartens Haslach den kirchlichen Segen.

Traunstein – Beim Elternabend des katholischen Integrations-Kindergartens Haslach konnten sich die Eltern vom Ergebnis der umfassenden Renovierung überzeugen. Anschließend weihte Kaplan Martin Gehringer die Räume.


Die Sanierung 2016 erfolgte, weil als Integrationskindergarten bestimmte Kriterien zu erfüllen sind und die letzte grundlegende Renovierung recht lange zurücklag, sodass einiges zu tun war. Die Bauphase dauerte acht Monate und ist nun weitgehend abgeschlossen. Vor 42 Jahren hatte die Firma Babinski-Fertigbau wie damals üblich, den Haslacher Kindergarten in Fertigbauweise erstellt. Der Kindergarten bietet Platz für 100 Kinder und ist derzeit voll ausgelastet.

Anzeige

Die Renovierungsarbeiten wurden unter der Leitung des Architekturbüros Heinz Fritsche aus Teisendorf und einigen, größtenteils ortsansässigen Firmen erledigt. Beim Elternabend erhielten die Eltern genaue Informationen über die Geschichte des Gebäudes, die Bauarbeiten, die Finanzierung und konnten Fragen stellen.

Aus den Erklärungen des Architekten Heinz Fritsche war die langjährige Verbundenheit zum Kindergarten herauszuhören. Bereits bei der ersten, grundlegenden Renovierung vor 28 Jahren war er selbst mit dabei. In all den Jahren wurden je nach finanzieller Lage soweit nötig und möglich am und im Gebäude Ausbesserungsarbeiten vorgenommen.

Einen Kindergarten in dieser Größenordnung während des laufenden Betriebs umzubauen, erfordert großes planerisches Geschick und eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Kindergartenpersonal, das Fritsche immer wieder besonders lobte. Umgekehrt war auch das Personal für die spontane und flexible Umsetzung von sehr praktischen Ideen, Vorschlägen und Anregungen äußerst dankbar.

Weil alles so gut geklappt hat und ihm dieser Kindergarten am Herzen liegt, spendierte Fritsche zum Abschluss die Ausstattung des Personalraums und zusätzlich 3000 Euro. Der lärmintensive Teil der Arbeiten wurde aus Rücksicht auf die Kinder in den Ferien oder nach Kindergartenende ausgeführt.

Die Kinder selbst fanden den Umbau zum allergrößten Teil spannend. Bezahlt wurde die Renovierung zu gleichen Teilen von der Kirche und der Stadt Traunstein. fb