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Weg frei für Funktionsgebäude in Gstatt

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Ruhpolding – Mit fünf Anträgen hatte sich der Bauausschuss im öffentlichen Teil seiner jüngsten Sitzung zu befassen. Dabei wurden drei Bauanträge, ein Antrag zur Verlängerung der Baugenehmigung, sowie eine Voranfrage zum Abbruch und Neubau eines Hauses positiv entschieden.


Zunächst standen drei Bauanträge auf der Agenda der Sitzung. Als Erstes hatte der Bauausschuss über ein Einfamilienhaus mit Garage in Bibelöd zu entscheiden. »Es handelt sich hier um einen einfachen, rechteckigen Baukörper, bei dem die Vollgeschosse und Wandhöhen, sowie die Höhenlage eingehalten ist«, stellte Bauamtsleiter Hans Hechenbichler fest. Bei den geringfügigen Änderungen sei nun beantragt worden, dass die Garage weiter nach hinten geschoben und der Dachfirst gedreht werden soll. Dagegen hatten die Ausschussmitglieder keine Einwände, stellten jedoch fest, dass für den Kamin der vorgesehenen Pelletheizung »eine andere Lösung gesucht werden soll«. Auf Anregung von Bürgermeister Claus Pichler soll eine entsprechende Empfehlung der Baugenehmigung beigefügt werden.

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In einem weiteren Bauantrag sollte über ein zweckgebundenes Funktionsgebäude in Gstatt für die Sommer- und Winternutzung entschieden werden. Es soll ausschließlich für touristische Zwecke für die Flugschule sowie für Snowtubing und Langlauf genutzt werden. Für diesen Antrag wurde einstimmig ein positives Votum erteilt.

Auch dem Bauantrag für die Nutzung eines Wohnhauses und den Neubau einer Garage im Ortsteil Brand wurde ohne Gegenstimme zugestimmt. Bei dem Gebäude handle es sich um »eine erhaltenswerte Bausubstanz«, die der jetzige Besitzer als seine Wohnung nutzen will. Aufgrund der Lage sei auch die Größe der Garage wegen der Unterbringungsmöglichkeiten von Schneeräumgeräten zu rechtfertigen.

Dem Antrag auf Verlängerung der Baugenehmigung für ein Anwesen in Gstatt wurde ebenfalls zugestimmt. Der Abbruch des alten Gebäudes sei bereits erfolgt und der Wiederaufbau stehe bevor, so Hechenbichler. Es gehe hier um einen Wiederholungsantrag auf Verlängerung, bestätigte das Gemeindeoberhaupt.

Als Letztes hatte der Bauausschuss den Antrag auf Vorbescheid zum Abbruch und Neubau eines Anwesens in Bacherwinkl zu beurteilen. Das 1768 errichtete Gebäude stehe auf der Denkmalliste, erklärte der Bauamtsleiter, und es handle sich hier um einen planungsrechtlichen Ersatzbau im Außenbereich. Zuständig für die Genehmigung sei dadurch das Landratsamt, die Entscheidung über den Abbruch liege bei der Denkmalschutzbehörde. Das Gremium stimmte aber einstimmig dem Vorhaben »zur Unterstützung junger Familien« zu. hab