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Wasserwacht Tettenhausen weiter mit Christian Klinger

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Für 40-jährige Mitgliedschaft im Bayerischen Roten Kreuz ehrte BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer (von links) Hans-Peter Knezovic und den Vorsitzenden der Ortsgruppe Tettenhausen, Christian Klinger.

Waging am See. In der Jahreshauptversammlung der Wasserwacht Tettenhausen beim Badwirt wurde Vorsitzender Christian Klinger im Amt bestätigt. 2. Vorsitzende ist Veronika Kecht; 1. Technischer Leiter Fritz Schittenhelm; 2. Michael Schlaffner; 3. Josef Frisch; Kassenwartin Monika Winkler; Naturschutzwart Gerhard Vordermayer; Jugendwartin Elisabeth Straube; stellvertretende Jugendwartin Eva Rackerseder.


Die Vorstandschaft des Fördervereins setzt sich künftig wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Ludwig Stief, 2. Vorsitzender Ernst Horner, Kassenwartin Monika Winkler; Schriftführer Michael Schittenhelm, Kassenprüfer Hannes Obermayer.

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Der Vorsitzende des Fördervereins, Ludwig Stief, berichtete, dass der Förderverein 21 Mitglieder hat und seine Kernaufgabe darin besteht, mit Hilfe der Ortsgruppe Veranstaltungen zur Mittelbeschaffung zu organisieren, um die Einnahmen der Wasserwacht zukommen zu lassen. Leider sei das letzte Seefest von einem Gewitter stark beeinträchtigt worden, so dass nur ein bescheidener Überschuss erwirtschaftet wurde. Im Bericht der Kassenwartin Monika Winkler spiegelte sich das wider. Dennoch konnte sie einen positiven Kassenstand vorweisen.

Der Vorsitzende der Ortsgruppe, Christian Klinger, stellte die Vereinsarbeit im vergangenen Jahr vor. So wurden neben den vier Vorstandssitzungen zwei Versammlungen der Aktiven abgehalten. Er berichtete von einer regen Teilnahme der 145 passiven und 78 aktiven Mitglieder an sportlichen, gesellschaftlichen und kirchlichen Veranstaltungen. Für dieses Jahr sei mit Hilfe der Gemeinde die Sanierung der Liegewiese an der Wachhütte vorgesehen, deren Zustand sich durch Unterspülungen verschlechtert hat.

Der technische Leiter Stefan Felber informierte über die Arbeit der Aktiven. Zentrale Aufgabe sei der Wachbetrieb während der Badesaison. Darüberhinaus sind viele weitere Arbeitseinsätze notwendig, um Wachhütte und Geräte in Schuss zu halten. Insgesamt wurden vergangenes Jahr 870 ehrenamtliche Wachstunden geleistet, bei denen es zu 19 Erste-Hilfe-Leistungen kam.

Grundlage des Rettungsdienstes ist die Aus- und Fortbildung der Aktiven. Für das erfolgreiche Ablegen der Rettungsschwimmabzeichen in Bronze und Silber bekamen fünf Jugendliche Urkunden. Sieben Wasserwachtler haben einen Erste-Hilfe-Kurs erfolgreich absolviert. Stefan Felber gab bekannt, dass er nicht mehr kandidieren werde.

Stützpunktleiter Ludwig Peham gab Einblick in die Arbeit am Stützpunkt Gaden. Es wurde bei 400 Wachstunden in vier Fällen Erste Hilfe geleistet und eine Bergung von Wassersportlern vorgenommen. Naturschutzwart Gerhard Vordermayer informierte über die Arbeit für den Natur- und Gewässerschutz. Zusammen mit der jährlichen Seeuferreinigung wurden diesem Bereich im vergangenen Jahr 76 Einsatzstunden gewidmet.

Über die Jugendarbeit berichtete Jugendwartin Franziska Obermayer. Derzeit werden 17 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren an die Aufgaben der Wasserwacht herangeführt. Es wurde ein Anfängerschwimmkurs mit 21 Teilnehmern abgehalten. Dabei konnten elf Kinder das Seepferdchen-Abzeichen erwerben. Wegen ihrer weiteren Ausbildung steht Franziska Obermayer künftig nicht mehr als Jugendwartin zur Verfügung.

Bürgermeister Herbert Häusl sagte, die Wasserwacht leiste als unverzichtbare Hilfsorganisation einen wertvollen Beitrag für die Gemeindebürger und Urlaubsgäste. Besonders hob er die erfolgreiche Jugendarbeit hervor. Zur Sanierung der Liegewiese an der Wachhütte sagte er, die Wasserwacht dürfe sich der Unterstützung durch die Gemeinde sicher sein.

Der BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer richtete sich mit Anmerkungen zu den gesellschaftlichen Zielen der Wasserwacht an die Versammlung. Im Anschluss konnte er Hans-Peter Knezovic für seine 40-jährige Mitgliedschaft ehren und ihm die goldene Ehrennadel des Bayerischen Roten Kreuzes überreichen.

Die Neuinstallation eines für die Plattform geeigneten Sprungturms wurde angesprochen. Bürgermeister Häusl sagte, dass dafür bereits Mittel in den Haushalt eingestellt sind, aber noch keine abschließende Entscheidung getroffen wurde.