Wasserwacht braucht Geld

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Übersee – Sorgen beim Förderverein der Wasserwacht Übersee: Der durch das Hochwasser vom vergangenen Jahr unterspülte und abgesackte Anlegesteg muss repariert werden. Eine notdürftige Sanierung würde etwa 12 000 Euro kosten, eine optimale 38 000 Euro. Dafür reichen die Eigenmittel nicht aus. Bei den Neuwahlen wurde die bisherige Vorstandschaft einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.


»Es war ein relativ ruhiges Jahr«, sagte Vorstand Thomas Spötter in der Jahresversammlung im Gasthof Hinterwirt bei seinem Rückblick auf das Jahr 2015. Nachdem alle Nachwehen für das neue große Boot und alle Arbeiten an der Wachhütte mit viel Eigenleistungen abgeschlossen waren, sei zunächst Ruhe eingekehrt. »Doch dann kam das Hochwasser und damit die Probleme mit dem Steg.«

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Nach den Worten von Kassier Bernhard Wähling habe man 2015 zwar keine roten Zahlen schreiben müssen. Bei rund 6800 Euro an Einnahmen und 6500 Euro an Ausgaben sei der Überschuss von rund 300 Euro allerdings auch nur sehr bescheiden ausgefallen. Negativ auf die Kassenlage ausgewirkt hätten sich der erneute, wetterbedingte Ausfall des Wasserwachtfestes mit entgangenen Einnahmen und die mit nur 300 Euro vergleichsweise geringen Spenden.

Laut Wähling betrug das Vereinsvermögen zum Jahresende rund 11 600 Euro. Davon sind heuer bereits 4500 Euro für eine dringende Erneuerung der Dienstkleidung für die Aktiven ausgegeben und 5000 Euro für die Stegsanierung zurückgelegt worden. Hinsichtlich der Finanzlücke hoffe man nun auf Zuschüsse, Spenden und viele neue Mitglieder. Im vergangenen Jahr habe man die Zahl der Vereinszugehörigen um drei auf 58 erhöhen können.

An der Vereinsspitze ist auch für die nächsten drei Jahre Kontinuität angesagt. Das Team von Vorstand Thomas Spötter, seinem Stellvertreter und Schriftführer Albert Reichl sowie Kassier Bernhard Wähling macht weiter.

»Soweit alles gut«, meldeten die Vorstände Markus Konstantin und Philipp Ripke über die aktuelle Situation bei der Wasserwacht. Stolz sind sie vor allem über die konstant guten Mitgliedszahlen von zwölf bis 15 Kindern und Jugendlichen. bvd

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