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Wasserstände auf niedrigem Niveau

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Über so manches Wehr läuft schon länger kein Wasser mehr. Dort, wo die Traun noch tiefere Stellen aufweist, wird sie oft zum Baden genutzt (kleines Bild).

Die geringen Niederschläge der letzten Monate und die andauernde Hitzeperiode haben zu einem erheblichen Rückgang der Wasserstände und Abflüsse an den Gewässern im Zuständigkeitsbereich des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein geführt. Während an den großen Flüssen und Seen im Amtsbezirk bisher ein im Jahresvergleich mittleres Niedrigwasser vorherrscht, sind an den kleineren Gewässern Wasserstand und Abfluss zum Teil schon sehr niedrig. Auch die Schüttung von Quellen ist stark bis sehr stark rückläufig. Die Grundwasserstände bewegen sich an der Tiroler Achen, Traun und Oberen Alz in niedrigen bis sehr niedrigen Bereichen. Im Gebiet der Saalach und Salzach fielen die Grundwasserstände nicht so deutlich.


Gerade im Bereich von Ausleitungen, zum Beispiel für Wasserkraftanlagen, kann die durch die Hitzeperiode relativ hohe Wassertemperatur für Fische im Gewässer gefährlich werden. »Wir bitten die Anlagenbetreiber besonders auf das Restwasser zu achten«, so Walter Raith, der Leiter des Wasserwirtschaftsamts Traunstein. »Sehr schön wäre natürlich, wenn während der Hitzeperiode zu Gunsten der Lebewesen im Gewässer freiwillig mehr Restwasser abgegeben werden könnte«, so Raith weiter.

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Nach den aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes soll die starke Hitzeperiode bis zum Wochenende weiterhin bestehen. Die Situation wird sich vor allem an den kleinen Gewässern verschärfen. Erst zum Wochenende zeigen die aktuellen Vorhersagen entlang der Alpen örtlich schauerartige, teils gewittrige Niederschläge. Ob diese die gewünschte »Entlastung« für die Gewässer bringen, muss sich aber erst zeigen. fb