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Was war und was noch bevorsteht

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Surberg. Im Hinblick auf die Vorbereitung der Kommunalwahl 2014 trafen sich die Kandidaten und Mitglieder der gemeinsamen Liste von CSU und Kommunaler Wählervereinigung Surberg im Wirtshaus Lauter. Dabei standen der Bericht der Gemeinderäte über die Arbeit der zu Ende gehenden Legislaturperiode und die Diskussion der derzeit anstehenden Probleme sowie der kommenden Ziele im Mittelpunkt.


Unter anderem berichtete 2. Bürgermeister Manfred Schallinger über die in der laufenden Periode verwirklichten Projekte. So wurden erhebliche Investitionen beim Kindergarten und in die Kinderkrippe getätigt. Durch An- und Umbaumaßnahmen wurden eine zweigruppige Kinderkrippe geschaffen und ein Waldkindergarten mit einem ansehnlichen Holzhaus eingerichtet. Auch das Feuerwehrhaus wurde um einen weiteren Garagentrakt erweitert, wobei auch ein großzügiger Fortbildungsraum geschaffen werden konnte. Ebenso wurde der Sitzungssaal im Rathaus umgebaut und erneuert. Schließlich wurde in Thalmühle eine Lagerhalle für den Bauhof mit einem Streusalzsilo errichtet. Bei der Grundschule wurden Sanierungsmaßnahmen durchgeführt und derzeit wird eine neue Fahrradüberdachung errichtet und für die Integrationsklasse ein Behindertenaufzug eingebaut.

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An Tiefbaumaßnahmen wurden die Straße nach Haunerting ausgebaut sowie die Baugebiete Ettendorfer-Feld und Hochkreuzstraße erschlossen. Derzeit laufen die Sanierung der Georgistraße und die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik. Auch für die Breitbanderschließung hat die Gemeinde viel Geld aufgewendet, um einem Großteil der Gemeinde ein schnelles Internet zu ermöglichen. An Hochwasserschutzmaßnahmen wurden der Thannreiter Graben ausgebaut und eine Regenrückhaltung in Lauter-West bei Wüstenreit und in Rosenthal errichtet. Gerade diese Maßnahmen haben sich bei der diesjährigen Hochwasserkatastrophe bewährt.

Ein großer finanzieller Kraftakt für die Gemeinde war auch die Erneuerung des Fuhrparks für den Bauhof und die Anschaffung von zwei Kleinbussen für die gemeindliche Schülerbeförderung. Als großen Erfolg für die Gemeinde und deren Bürger wertete Schallinger dass sowohl die geplante Schießanlage in Trenkmoos als auch das angedachte Güterterminal in Hufschlag verhindert werden konnten.

Ausführlich wurden die in Zukunft anstehenden Projekte und die Aufgaben für die kommende Periode diskutiert. So wird von der Gemeinde nach wie vor die Errichtung einer Fußgängerquerung in Hl. Geist gefordert, da die Baumaßnahme zwar auf dem Gebiet der Stadt Traunstein liegt, aber vor allem Surberger Bürger betrifft. Genauso wird seit Jahren die Erneuerung der Eisenbahnüberführung in Hufschlag mit Errichtung eines Gehweges gefordert. Nun wurde wenigstens das Planfeststellungsverfahren eingeleitet, der Bau ist für 2015 vorgesehen. Gefordert werden auch schon länger Lärmschutzmaßnahmen entlang der Bahnstrecke, insbesondere bei Ettendorf, Hufschlag und Lauter. Im nächsten Jahr steht auch der Ausbau der Brunnerstraße an. Der Umfang der Erschließungsmaßnahmen ist mit den Anliegern abzustimmen.

Für den Leichtausbau von Straßen seien weiterhin Beträge vorzusehen, da sich hier doch immer wieder ein großer Sanierungsbedarf zeige. In diesem Zusammenhang sollte auch ein Ausbau der Straße von Thunstetten nach Hufschlag erfolgen, da diese wegen des vermehrten Verkehrsaufkommens sich als zu schmal herausstellt und in den Bereichen Lappen und Thann in einem sehr schlechten Zustand ist.

Schallinger verwies darauf, dass die Gemeinde ihre Hausaufgaben gemacht habe und es keinen Investitionsstau gebe. Zugleich sei ein weiterer Schuldenabbau erreicht worden.