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Warnung vor neuer Betrugsmasche

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Traunstein – Ein Betrüger, der sich als Beamter des Bundeskriminalamts (BKA) ausgegeben hat, hat einer 70-jährigen Traunsteinerin um ein Haar ihr gesamtes Vermögen abgeluchst.


Der falsche Polizist hatte der Seniorin vor etwa vier Wochen am Telefon vorgegaukelt, dass ihre persönlichen Daten bei einem Einbrecher gefunden worden seien. Da außerdem Mitarbeiter ihrer Bank in die Straftaten verwickelt seien, sei ihr Vermögen dort nicht mehr sicher. Die Frau hob daraufhin ihr gesamtes Geld, einen fünfstelligen Betrag, bei der Bank ab und wartete auf einen Rückruf des vermeintlichen BKA-Beamten.

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Tatsächlich riefen die Täter noch mehrmals bei der Seniorin an. Sie sollte unter anderem zur Geldübergabe zwei Mobiltelefone mitbringen, die die Betrüger auf ihren Namen bestellt hatten. Zum Glück kam es zu keiner Geldübergabe, da die Frau misstrauisch wurde. Darum informierte sie jetzt auch die Polizei.

In ihrer Pressemitteilung zu dem Betrugsfall warnt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd vor Anrufen durch vermeintliche BKA-Beamte. »Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Polizeibeamte ausgeben und sich nach Ihrem Vermögen erkundigen«, heißt es in der Mitteilung. Die Polizei rät, keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preiszugeben. Außerdem warnen die Beamten dringend davor, unbekannten Personen Geld zu übergeben. Stattdessen sollen sich Betrugsopfer unter der Notrufnummer 110 sofort an die Polizei wenden. Und ein letzter Tipp der Polizei: »Warnen Sie bitte ihre Großeltern, Onkeln oder Tanten, dass sich falsche Polizeibeamte melden könnten!« fb