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Wanderwege: Einheitliche Beschilderung kommt

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Grassau. Die einheitliche Neubeschilderung der Wanderwege im Achental war ein großes Thema bei der Tourismuswerkstatt des Ökomodells Achental in Grassau. Mit Bergen und Reit im Winkl haben bereits zwei Gemeinden im Rahmen eines Leader-Projekts nach dem sogenannten Alpenvereinsstandard beschildert. In Grabenstätt wurde mit den um den Chiemsee herum üblichen, grünen Wegweisern neu beschildert.


Die verbleibenden sechs Gemeinden haben in der Zwischenzeit bereits wesentliche Schritte zur Neubeschilderung unternommen. Als erster Schritt wurden die Daten aller Wanderwege im Achental aufgenommen und in Datenbanken eingepflegt. Mit einer Spezialsoftware werden im nächsten Schritt dreizeilige Metallschilder mit gelber Grundfarbe hergestellt. Per Abstimmungsverfahren einigten sich die Touristiker auf die Firmen WAMIC und Bremicker, Hersteller für Schilder und Pfosten. Die Schilderbestellung kann ab sofort unmittelbar von den einzelnen Gemeinden in Auftrag gegeben werden. Die Anbringung der ersten Schilder ist ab Frühjahr nächsten Jahres geplant.

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Maßnahmenpaket soll bereits im Januar erarbeitet werden

Als weiterer Punkt auf der Tagesordnung wurde die Erstellung eines touristischen Leitbildes für das Achental diskutiert. Die Mitgliedsgemeinden wollen sich künftig noch stärker als eigenständige Einheit, unter der Dachmarke und in reger Zusammenarbeit mit dem Chiemgau Tourismus, aufstellen. Bereits im Januar soll mit Hilfe eines fachkundigen Moderators eine klar strukturierte, touristische Ausrichtung der Region mit kurz- und langfristigen Maßnahmenpaketen, welche die Ziele des Ökomodells Achental berücksichtigen, erarbeitet werden.

Die Ausweitung der Achental-Linie, welche den Fahrgästen einen größeren Radius an Fahrten ermöglicht, wurde als weiteres Thema behandelt. Das bisherige Netz des ÖPNV wird nun um die Ziele Traunstein, Prien sowie Reit im Winkl erweitert. Gegen einen geringen Aufpreis von einem Euro können die Kurkarteninhaber der Ökomodellgemeinden und der Gemeinde Siegsdorf künftig das gesamte Netz der Achental-Linie nutzen. Die Ausweitung wurde für Herbst/Winter 2014 geplant.

Machbarkeitsstudie für Radweg in Auftrag gegeben

Als letzter Punkt wurde bekannt gegeben, dass eine Machbarkeitsstudie für den Lückenschluss des Achental-Radweges in Auftrag gegeben wurde. Untersucht werden mögliche Trassenführungen von Oberwössen nach Reit im Winkl und von Schleching nach Kössen. Finanziell unterstützt wird das Ökomodell Achental durch das Amt für ländliche Entwicklung, das über die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) einen Zuschuss von 75 Prozent für die Studie gewährleistet.