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Wanderer stürzte in Schlucht

3.3
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Schneizlreuth – Ein 68-jähriger Wanderer rutschte am Samstag in der Weißbachschlucht aus und stürzte daraufhin rund acht Meter tief in die Schlucht ab. Er schlug zweimal am Fels auf und landete schließlich im kalten Gebirgsbach. Der schwer verletzte Ruhpoldinger konnte sich mit letzter Kraft ans gegenüberliegende Ufer retten.


Da in der Schlucht kein Handynetz verfügbar war, stieg seine Frau, die den Sturz mitansehen musste, in Richtung Mauthäusl auf und setzte gegen 12.25 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab. Weitere Wanderer leisteten in der Zeit Erste Hilfe.

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Zehn Bergretter aus Bad Reichenhall und Freilassing stiegen zur Unfallstelle ab, versorgten den 68-Jährigen medizinisch und bauten eine Seilbahn auf, um ihn vom gegenüberliegenden Steilufer über den Bach zum rund acht Meter höher gelegenen Weg hochzuziehen. Da die Retter von schweren Verletzungen ausgehen mussten, forderte der Einsatzleiter gleichzeitig einen Arzt an, wobei die Leitstelle den Salzburger Notarzthubschrauber »Christophorus 6« nach Weißbach schickte, da gerade kein Bergwacht-Notarzt verfügbar war.

Der Pilot flog per Tau Notarzt und Notfallsanitäter zum Unfallort, die den 68-Jährigen medikamentös versorgten und dann zusammen mit der Bergwacht in den Luftrettungssack umlagerten. Der Ruhpoldinger wurde dann zusammen mit Notarzt und Sanitäter am Tau aus der engen Schlucht nach Weißbach ausgeflogen, in den Hubschrauber umgelagert und zum Salzburger Landeskrankenhaus geflogen. Zur Zwischenlandung des Hubschraubers musste die Deutsche Alpenstraße kurzzeitig komplett gesperrt werden. ml