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Walter Hein zum Ehrenmitglied ernannt

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Das Grabenstätter Theater-Urgestein Walter Hein (Zweiter von links) freute sich riesig über seine Ernennung zum ersten Ehrenmitglied der Jugend-Theater, -Musik und -Kunst AG für sein »außerordentliches, uneigennütziges Engagement für die Jugend von Grabenstätt« . Es gratulierten Vorsitzender Rudolf Rett (hinten von links), dessen Stellvertreterin Doris Biller, Regisseur Gerhard Brusche, Darsteller Simon Jendrischewski und zwei kleine Engel, darunter Laudatorin Magdalena Lange (vorne links). (Foto: Müller)

Grabenstätt. Achtmal führte das Jugendtheater Grabenstätt die Komödie »Himmel und Hölle« von Dietmar Steimer auf. Die Resonanz war so groß, dass man sogar eine Zusatzvorstellung gab. Den Abschluss der Aufführungen bildete nun die Ehrung des Grabenstätter Theater-Urgesteins Walter Hein, der als Petrus in einer kleinen Nebenrolle mitwirkte.


Standesgemäß in Begleitung zweier Engel und unter den Klängen des bayerischen Defiliermarsches wurde er auf die Bühne gebeten, um dort für sein »außerordentliches, uneigennütziges Engagement für die Jugend von Grabenstätt« die Ernennungsurkunde zum ersten Ehrenmitglied der Jugend-Theater, -Musik und -Kunst AG entgegenzunehmen. Hein tat dies unter dem lauten Applaus des Publikums, der Vorstandschaft und des preisgekrönten Ensembles von Regisseur Gerhard Brusche.

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Der Spruch von Thomas Morus »Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers«, der die Urkunde zierte, passe perfekt zu Gründungsmitglied Hein, meinte Zweite Vorsitzende Doris Biller, da er selbst begnadeter Theaterspieler, Bühnenmaler und Textschreiber sei und die Jugend mit seiner Theaterleidenschaft wie kein anderer inspiriere.

Die Laudatio hielt der kleine Engel Magdalena Lange. Sie erzählte, warum Hein aus himmlischer Sicht die Ehrenmitgliedswürde verdient habe und verwies auf seinen Humor, seinen Gerechtigkeitssinn und sein freundliches Wesen. Um jedem Kind die Möglichkeit zu geben, beim Theaterspiel mitzumachen, schreibe er stets Texte für zusätzliche Rollen. Auch seine Tapferkeit wurde gelobt, da er seine Petrus-Rolle trotz Gehirnerschütterung spielte. Nicht zu ersetzen sei er auch als Nikolaus. Eine kostenlose Abschlussvorstellung gab das Jugendtheater für die Bewohner der Seniorenheime. Rund 50 Senioren kamen mit Begleitern und amüsierten sich prächtig. Die Bewirtung übernahmen Monika Hummel und Sandra Deuflhart von der Katholischen Frauengemeinschaft sowie Mütter der Theaterer. mmü