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Waldkindergarten-Gruppe in Taching

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Traunreut Kindergarten
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Foto: Symbolbild, pixabay

Taching am See – In Taching könnte schon im Herbst 2018 eine Waldkindergarten-Gruppe ihren Betrieb aufnehmen.


Einstimmig ermächtigte der Gemeinderat in der letzten Sitzung die Bürgermeisterin Ursula Haas, die notwendigen Schritte und Planungen zur Umsetzung des Projekts in die Wege zu leiten.

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»Im Kindergarten ‚Tausendfüßler’ sind aktuell beide Kindergartengruppen voll ausgelastet«, informierte die Gemeindechefin zu Beginn der Beratung ihre Kollegen. Darüber hinaus erwartet die Gemeindechefin aufgrund der Geburtenzahlen einen weiteren Anstieg der Besuchszahlen. Um auch in Zukunft allen Buben und Mädchen aus der Seegemeinde einen Kindergartenplatz anbieten zu können, regte Ursula Haas die Installation der Waldkindergarten-Gruppe an. »Die Kinderkrippe nimmt den dritten Gruppenraum ein, der ursprünglich einmal als Reserve vorgesehen war. Im Gegensatz zu einem An- oder Neubau ließen sich die erforderlichen Investitionen für die Einrichtung einer Waldkindergarten-Gruppe in einem überschaubaren Rahmen halten«, erläuterte die Bürgermeisterin.

Als Grundstück biete sich ein Anwesen in Mönchspoint an, das sich bereits im Besitz der Gemeinde befindet. »Es ist sehr gut erreichbar und dennoch ein abgeschlossenes Areal«, informierte Ursula Haas. Die Trägerschaft für die Waldkindergartengruppe soll ebenfalls bei der Kommune liegen und dem Kindergarten angegliedert werden. »Bei Schlechtwetter wären Ausweichquartiere, beispielsweise in der Turnhalle, vorhanden«, bekräftigte die Bürgermeisterin. Eine ausgezeichnete Pädagogin stünde ebenfalls bereits zur Verfügung. »Es wäre ihr Traum, eine Waldkindergartengruppe aufzubauen.«

Der Gemeinderat stand der Installation durchwegs positiv gegenüber. »Das ist eine Bereicherung für unseren Ort, die ich sehr begrüße«, brachte es Josef Huber stellvertretend für seine Kollegen auf den Punkt. Gleichwohl beauftragte das Gremium Ursula Haas, die Grundlagen für den Betrieb der Waldkindergarten-Gruppe zu schaffen. »Wir müssen nichts übers Knie brechen. Alle Buben und Mädchen aus der Gemeinde sind im Kindergartenjahr 2017/2018 untergebracht. Aber wenn wir jetzt gründlich die Vorarbeiten leisten, können wir bei Bedarf kurzfristig reagieren«, so die Bürgermeisterin abschließend. mia