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Waldbrand wurde erfolgreich gelöscht

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Sieht echt aus, war aber nur eine Übung der Feuerwehren aus dem Oberen Achental. (Foto: Hauser)

»Es ist einwandfrei gearbeitet worden.« Diese Feststellung traf Kreisbrandinspektor Georg König bei der Schlussbesprechung der Gemeinschaftsübung »Oberes Achental« im Feuerwehrgerätehaus Reit im Winkl. Angenommen worden war ein Waldbrand nördlich des Anwesens Kaiserblick an der Birnbacher Straße, der auf das Haus überzugreifen drohte. Auch galt es, zwei Schwerverletzte zu bergen.


Die besondere Schwierigkeit lag darin, dass die Wasserversorgung über zwei lange Schlauchstrecken hergestellt werden musste. Aufgabe der beiden Feuerwehren aus Oberwössen und Unterwössen war es, eine 750 Meter lange Leitung vom Hydranten im Dorf hinauf bis zum angenommenen Brandort zu legen. Auf der anderen Seite legten die weiteren beteiligten Feuerwehren von Kössen, Reit im Winkl und Schleching eine 950 Meter lange Schlauchleitung vom Löschteich in Birnbach herunter. Ganz wichtig war hier eine gesicherte Kommunikation bei dieser insgesamt 1,7 Kilometer langen Einsatzstelle.

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Dazu kamen noch zwei Schwerverletzte, vom Schminktrupp täuschend echt in Szene gesetzt, die im Waldstück entdeckt wurden. Nach der erfolgreichen Bergung übergaben sie die Feuerwehrleute dem mit zwei Rettungsfahrzeugen angerückten Roten Kreuz zur weiteren Versorgung. Insgesamt waren 113 Personen und 17 Einsatzfahrzeuge an der Übung beteiligt.

»Wir haben unser gestecktes Ziel erreicht«, konnte der Reit im Winkler Kommandant Günther Braun am Ende im Feuerwehrgerätehaus feststellen. Und das sei darauf ausgelegt gewesen, diese überaus lange Schlauchstrecke innerhalb einer dreiviertel Stunde erfolgreich aufzubauen.

Auch KBI Georg König von der Kreisbrandinspektion Traunstein, der mit Kreisbrandmeister Josef Steinhauser und Kreisjugendwart Stephan Hellmuth die Übung kritisch verfolgt hatte, sprach von einer »einwandfreien geleisteten Arbeit«. Das Zusammenspiel mit der Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter (UG-ÖEL) habe bestens geklappt. Weiter lobte er die umsichtige Arbeit vom Einsatzleiter Stefan Fenninger, Zweiter Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl.

»Wenn alle so gut zusammenarbeiten, wie das heute der Fall war, dann ist für unsere Sicherheit gesorgt«, stellte Bürgermeister Josef Heigenhauser fest. sh

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