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Wahlkampf: »Nachwehen«

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Übersee. Die Wahlen sind entschieden. Doch in Über-see rumort der Wahlkampf weiter. So hat der wiedergewählte Gemeinderat Leo Segin (CSU) den Grünen eine Zivilklage angedroht wegen falscher Anschuldigungen und einiger Ungereimtheiten in den Wahlbroschüren. Sollte binnen drei Wochen keine öffentliche Richtigstellung beziehungsweise Entschuldigung erfolgen, werde er sein Vorhaben verwirklichen.


Als »charakterlos« beschimpfte der scheidende Gemeinderat Michael Rudroff (Freie Bürgerliste) den Ex-Bürgermeisterkandidaten und wiedergewählten Gemeinderat Anton Stefanutti (Grüne). Es sei »unter aller Würde«, dass dieser seinem Kontrahenten, dem amtierenden und wiedergewählten Bürgermeister Marc Nitschke, nicht gratuliert habe. Stefanutti stritt das unter Hinweis auf eine »Gratulations-E-Mail« an Nitschke ab, die dieser nach eigenen Worten aber nicht bekommen hat und »das von Stefanutti aber auch gar nicht erwartet hat«.

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Als dann noch »alte Rechnungen« ins Gespräch kamen und der Streit zu eskalieren drohte, sprach Nitschke schließlich ein Machtwort. Der Wahlkampf sei zu Ende und man sollte zum Wohle der Gemeinde nach vorne schauen. Sprach´s und ging zur Tagesordnung über. bvd