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Wahlen im evangelisch-lutherischen Dekanat

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Das Präsidium der Synode ist jetzt komplett: Dekan Peter Bertram (von links), Dr. Andreas Schroter, Carmen Baumgärtner und Schriftführer Joachim Grytzyk. (Foto: H. Eder)

Traunreut. Verabschiedet wurden bei der Frühjahrs-Dekanatssynode des evangelisch-lutherischen Dekanatsbezirks Traunstein Ulrike Marczynski, viele Jahre lang Präsidentin der Synode, und Elsbeth Grytzyk, für die Partnerschaft mit Tansania zuständig. Ins Präsidium neu gewählt wurden Carmen Baumgärtner aus Burgkirchen und Dr. Andreas Schroter aus Traunstein.


Zu Beginn hatte Dekan Peter Bertram die neuen Synodalen in ihre Ämter eingeführt. Diese sind Mitglieder im Kirchenvorstand ihrer jeweiligen Pfarreien und von diesen in die Vertretung auf Dekanatsebene berufen. Bei einem Gottesdienst, umrahmt von einer Bläsergruppe unter Leitung von Dekanatskantorin Ulrike Ruf, rief ihnen der Dekan ihre besonderen Aufgaben in Erinnerung.

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Bei der Synode selbst mit 60 stimmberechtigten Mitgliedern, stand an erster Stelle der Abschied, vor allem von Ulrike Marczynski, die 18 Jahre Mitglied der Synode und des Dekanatsausschusses war. Er sei ihr auch dankbar, weil sie ihn als neuen Dekan »liebevoll und zurückhaltend an die Hand genommen und auf Fallstricke hingewiesen« habe. Mit ihrem Ausscheiden gehe eine Ära zu Ende. Präsidiumsmitglied Dr. Dorothea Freund aus Siegsdorf sei schon verabschiedet worden. Dank und Blumen gab es noch für Elsbeth Grytzyk, die sich große Verdienste um die Partnerschaftsarbeit mit Tansania erworben hatte.

Nach diesem Abschied ging es um die Nachfolger von Marczynski und Freund als Mitglieder des Synodenpräsidiums. Gewählt wurden Carmen Baumgärtner aus Burgkirchen und Dr. Andreas Schroter aus Traunstein, die beide bisher schon Mitglied im Dekanatsausschuss waren. Joachim Grytzyk blieb Schriftführer. Als Pfarrer, die laut Satzung zusätzlich zu den Amtsinhabern (Dekan und stellvertretende Dekane) Sitz und Stimme im Dekanatsausschuss haben, wurden aus dem Norden Michael Jäger aus Burghausen und aus dem Süden Thomas Schmeckenbecher aus Ruhpolding in den Ausschuss gewählt. Die weiteren drei Plätze im Ausschuss für ehrenamtlich tätige Synodalen gingen an Markus Beyhl aus Laufen, Dr. Robert Kirmaier aus Mühldorf und Martina Völzke aus Töging-Neumarkt St. Veit.

Bertram Haas, der neue Leiter der Verwaltungsstelle des Dekanats, stellte den Haushaltsplan für dieses Jahr vor. Er umfasst gut 1,2 Millionen Euro: Die größten Posten sind die Verwaltungsstelle mit zehn Mitarbeitern (knapp 450 000 Euro), der Wiedhölzlkaser (knapp 250 000 Euro) und die Jugendarbeit (knapp 180 000 Euro). Das Dekanat hat knapp 47 000 Euro Schulden, aber auch noch erhebliche Rücklagen.

Schließlich sollten pro Dekanat zwei Vertrauenspersonen für das Ehrenamt berufen werden. Hierfür stellten sich Susanne Mai und Dietmar Heller zur Verfügung. Diakonie-Geschäftsführer Thomas Zugehör informierte noch über den Dietrich-Bonhoeffer-Preis für sozial engagierte Jugendliche, der alle zwei Jahre von der Förderstiftung des Diakonischen Werks verliehen wird, und rief dazu auf, Jugendliche zu melden, die einen solchen Preis verdienen würden.

Zum Schluss rief Dekan Bertram unter dem Motto »Stark starten und Zusammenhalt gestalten« die Synode zu einem erfolgreichen Aufbruch auf. he