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»Waginger See hat Badewasserqualität«

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Waging am See. »Der Waginger See hat Badewasserqualität«, sagte Bürgermeisterkandidat Christian Reiter beim musikalischen Frühschoppen beim Seewirt in Tettenhausen. Bei der gut besuchten CSU-Veranstaltung hatten die Besucher die Möglichkeit, die Kandidaten der Liste kennenzulernen und Fragen zu stellen.


Kämpferisch und bürgernah zeigte sich Reiter in Tettenhausen. »Schulen müssen im Ort bleiben, Schulen müssen da sein, wo die Kinder sind.« Der demografische Wandel sei im Gange, Jung und Alt müssten zusammenhalten. Die Landwirtschaft und Landwirte sollte man mit Respekt behandeln, was Reiter gleich zu seinem nächsten Thema brachte. »Glaubt die Gerüchte nicht, der Waginger See hat eine gute Badewasserqualität.« Die Bauern wirtschafteten gut, man könne ihnen nicht die sämtliche Phosphateinträge anlasten. Einträge aus Moorgebieten müsse man ebenfalls berücksichtigen.

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Zum Thema Heizzentrale in Tettenhausen sagte Christian Reiter: »Wir brauchen einen Neubau an einem anderen Standort!« Damit wären bessere Kapazitäten und Möglichkeiten gegeben. Anschließend stellten sich die CSU-Gemeinderatskandidaten vor.

Mit den Worten – »Was können wir für Sie tun?« – leitete 1.  Ortsvorsitzender der CSU Waging, Karl Heinz Neumann, die Diskussionsrunde ein. Was die Heizzentrale betrifft, meinte ein Besucher zu Christian Reiter, damals seien bei der Standortplanung große Fehler gemacht worden. Man müsse nur nach Kirchanschöring schauen, wo alles gut funktioniere. Christian Reiter sagte, als es um den Standort ging, sei er nicht im Gemeinderat gewesen. Ein weiterer Gast wollte wissen, warum man denn eine solch große Lärmschutzmauer in Waging hingebaut habe. In Traunstein beispielsweise gäbe es Lärmschutzglas, das viel schöner sei. Karl Heinz Neumann erwiderte, dass es für die Bewohner dort eine richtige Bereicherung sei. Reiter meinte, dass diese Mauer zeige, wie wichtig ein Miteinander von Bürgern und Gemeinde sei. 43 Prozent hätten die Anwohner selbst bezahlt, um diese Mauer zu bekommen. Die Optik passe deshalb nicht, weil sie sehr neu sei.

Hier klinkte sich die Gemeinderatskandidatin Sabine Eglseer in die Diskussion ein, die selber eine Anwohnerin dort ist. »Es ist eine wahnsinnige Qualitätssteigerung! Mir ist es lieber, ich habe kein Glas, dann muss ich die Autos nicht auch noch sehen!«

Ein Besucher forderte die Gemeinderäte auf, sich öfter bei Veranstaltungen blicken zu lassen. Ebenfalls wurde der schlechte Internetempfang speziell in Tettenhausen diskutiert. kmz