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Waginger Bahnhof an Privat verkauft

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Der Waginger Bahnhof ist an einen Privatmann verkauft worden. Bis Frühjahr 2014 kann die Wartehalle noch genutzt werden. Ab dann steht den Fahrgästen ein Wetterschutz zur Verfügung, an dem bereits gebaut wird. (Foto: H. Eder)

Waging am See. Der Bahnhof Waging ist vom bisherigen Eigentümer, der Mainasset-Gebäudeverwaltung, an einen Waginger verkauft worden. Das hat die Südostbayernbahn auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts mitgeteilt. »Da wir nur Mieter im Bahnhof sind, haben wir auf den Verkauf leider keinen Einfluss«, so Pressesprecherin Sabrina Nebauer.


Um dem Besitzer die vollständige Nutzung seines Gebäudes zu ermöglichen, werde sich die Südostbayernbahn über kurz oder lang aus der Sommerhalle zurückziehen, nicht zuletzt auch deshalb, weil diese stark sanierungsbedürftig ist. Derzeit werde bereits an einer Wetterschutzanlage gebaut, so Nebauer, um den Fahrgästen auch künftig eine Unterstellmöglichkeit zu bieten. Voraussichtlich ab Frühjahr werde diese nutzbar sein. Solange könnten die Kunden weiterhin die Bahnhofshalle nutzen – das sei mit dem neuen Eigentümer vereinbart.

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Die Gemeinde bestätigte den Verkauf an Privat. Die Angelegenheit habe bereits 2007 begonnen, als die Bahn den Bahnhof an eine Gebäudeverwaltung verkaufte.

Auf Nachfrage sagte Geschäftsleiter Franz Röckenwagner, die Gemeinde Waging habe immer wieder versucht, das Beste daraus zu machen und auf die Bahn einzuwirken, dass der Bahnsteig gut erreichbar sei und dass ausreichende Warte- und Unterstandsmöglichkeiten vorgehalten werden. Leider sei der Einfluss der Gemeinde auf die Bahn begrenzt. he

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