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Waging zeigt sich von seiner emotionalen Seite

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Drei von vielen, die wesentlich an den neuen Imagefilmen der Tourismusregion um den Waginger See mitgewirkt haben: Filmemacher Erwin Mertl (von links), Initiator Oswald Pehel und Sprecher Christian Reiter. (Foto: H. Eder)

Waging am See. Der Bürgermeister auf dem Kreuzweg nach Mühlberg, die Trachtler beim Tanzen, ein Pärchen beim romantischen Dinner am See, Kinder beim Spielen auf dem Urlaubsbauernhof und beim Planschen im Wasser, viele malerische Sonnenuntergänge: Das sind nur ein paar Szenen aus dem neuen Imagefilm von Waging beziehungsweise der Tourismusregion am Waginger See. Die ersten Bilder davon wurden bei einer kleinen Präsentation in der Waginger Tourist-Info gezeigt. Mit dabei: einige der zahlreichen Mitwirkenden an dem von Erwin Mertl aus St. Leonhard gedrehten Film.


Ab sofort ist der Film von der Internetseite der Waginger Tourist-Info herunterzuladen. Es ist hier, wie Filmemacher Erwin Mertl aus St. Leonhard erklärte, kein abgeschlossener Imagefilm entstanden, sondern 15 sogenannte »Trailer« zu den verschiedenen Tourismusthemen wie Kulinarik, Wandern, Radfahren, Baden, Camping, Urlaub auf dem Bauernhof, Kultur und manch anderes mehr. Denn, so Mertl, der heutige Internet-»User« müsse binnen zehn Sekunden das Gesuchte gefunden haben, um auf einer Seite zu bleiben. Darum habe man eine ganze Reihe von Themenfilmen gedreht, die dann auch schnell auf der Internetseite zu finden seien.

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Gedreht wurde vom Frühjahr bis zum Herbst, quer durch die Jahreszeiten. Die Initiative für den Film ist von Oswald Pehel ausgegangen, dem Geschäftsführer der Tourist-Info. Sein Bestreben: Urlauber sollten durch diesen Film emotional angesprochen werden, von daher seien bewegte Bilder sehr wichtig: »Wir wollen wuchern mit unserer tollen Landschaft und unserer Kultur.« Dies habe man versucht, in dem Film festzuhalten. Von allen Beteiligten sei viel Energie investiert worden, lobte Pehel.

Die handelnden Personen seien alles Hiesige, auf Schauspieler habe man bewusst verzichtet, so Pehel weiter. Man wollte Land und auch Leute unverfälscht, authentisch rüberbringen. Keinesfalls wollte man eine »aalglatte Retorten-Produktion« auf die Beine stellen. Und das ist durchaus auch gelungen: Die Mitwirkenden sind mit Eifer und Spaß dabei, man merkt ihnen die Konzentration an, sie geben sich alle Mühe, Gesten, Text und Handlung fehlerfrei über die Bühne zu bringen. »Man merkt«, beschreibt dies Pehel, »dass Menschen mitgespielt haben.«

Der zusammenfassende Text im Hintergrund wird von Christian Reiter gesprochen. Die Musik, die alle Filme untermalt, stammt von den vier Musikanten der »Obermooser Musi«: Resi Baumgartner und Klara Stief aus Obermoos bei Teisendorf, Eva Fenninger aus Waging und Andreas Schillinger aus Surberg.

Bürgermeister Herbert Häusl bekam als erster die Komplettfassung eines 50-Minuten-Films überreicht, der später auch an Interessenten verkauft werden soll – als Andenken an einen schönen Urlaub in Waging. Der Bürgermeister dankte all jenen, die an der Filmproduktion mitgewirkt haben, und sprach den Wunsch aus, der Film möge ein wesentlicher Baustein der Werbemaßnahmen der Gemeinden am See werden: »von St. Leonhard bis Tittmoning«. Mit solchen Maßnahmen könne man den Tourismus ausbauen, meinte er, mit Bildern der wunderbaren Landschaft und mit Leuten, die passen. »Wenn alle zusammenhelfen, kommt was Vernünftiges raus«, so der Bürgermeister abschließend. he