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Waging sagt »Danke« für Gemeinschaftssinn

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Gut bespaßt wurden die Gäste durch den Liedermacher Michael Dietmayr. Nicht nur Solokünstler, sondern auch einer der Männer des Trios »3 Männer – nur mit Gitarre«.

Waging am See – Rund 250 ehrenamtlich tätige Personen kamen zum fünften Ehrenamtsempfang der Marktgemeinde Waging ins Strandkurhaus.


Der Ehrenamtsempfang soll dazu dienen, um bei allen »Danke« zu sagen für ihre ehrenamtliche Arbeit, er soll aber auch die Möglichkeit geben, miteinander Gedanken und Erfahrungen auszutauschen.

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Allen Ehrenamtlichen, die sich einzeln, in Vereinen oder Hilfsorganisationen freiwillig und unentgeltlich in der Gemeinde um das gute Zusammenleben verdient gemacht haben, war dieser Abend gewidmet. Viele Dienste von Mensch zu Mensch finden meist in aller Stille und Zurückhaltung statt und werden oft von der Öffentlichkeit nicht beachtet, doch sind sie unverzichtbar im Gemeindeleben.

»Gott sei Dank wird in unserer Gemeinde noch aufeinander geschaut«, lobte Bürgermeister Herbert Häusl. In Waging, auch in Otting und Tettenhausen, gebe es viele caritative und kirchliche Initiativen und gerade die älteren Bürger seien in ein dichtes Netz der Fürsorge eingebunden. »Allein ohne die 60 Ehrenamtlichen im Seniorenheim, könnten wir das Heim so wie wir es haben, gar nicht führen«, sagte Häusl. Das Waginger Seniorenheim feiert im nächsten Jahr das 25-jährige Bestehen.

Großes Sicherheitspotenzial in der Gemeinde stellen die 100 Aktiven der Wasserwachten Waging und Tettenhausen dar, sowie die Feuerwehren mit über 300 Aktiven aus Waging, Gaden, Nirnharting, Otting und Tettenhausen. Über 80 Prozent der Einsätze bestehen aus technischen Hilfeleistungen. Aber alleine nur eine Feuerwehr zu verwalten, Fahrzeuge und Geräte zu pflegen und Übungs- und Ausbildungspläne zu erstellen, erfordern viele freiwillige Arbeitsstunden.

Heuer wurde das 125-jährige Bestehen der Tettenhausener Feuerwehr gefeiert und 2018 feiert die Waginger Feuerwehr ihr 150-Jahr-Jubiläum. Häusl dankte auch den Arbeitgebern, die die Aktiven in den Hilfsorganisationen für die notwendigen Einsätze freistellen; damit leisten sie einen großen Dienst am Gemeinwohl.

Der Großteil der geladenen Gäste kam aus den 72 Vereinen. »Die Vereine stellen gemeinsam mit den Hilfsorganisationen das Rückgrat der Gemeinde dar und sichern uns ein großes Stück Lebensqualität«, sagte Häusl. Er erinnerte besonders an die großen Festveranstaltungen, die im vergangenen Jahr stattfanden.

Ohne das Engagement und die Bereitschaft vieler Ehrenamtlicher, ihre Freizeit zu opfern, wäre es nicht möglich, ein gelungenes Fest zu veranstalten, sagte Häusl und wies unter anderem auf die kommenden Jubiläen im Jahr 2018 hin wie 70 Jahre VdK Waging, 50 Jahre Fischerverein, 25 Jahre Kindergarten »Pfiffikus in Tettenhausen und 20 Jahre FC Bayern Fan-Club »De rodn Waginga«.

»Wir möchten Dank und Anerkennung öffentlich aussprechen, in einer großen Gemeinschaft der Gleichdenkenden. Nur gemeinsam werden wir auch in Zukunft unsere Gemeinde auf einem so hohen sozialen Niveau halten können«, betonte der Bürgermeister.

Zur Abrundung des Abends gab es eine amüsante Unterhaltung mit dem Musik-Kabarettisten Michi Dietmayr. Mit seinen Liedern, Späßen und Geschichten unterhielt der 42-jährige Münchner die Gäste erfrischend gut bei Laune. Dietmayr steht seit 1992 auf der Bühne und feiert heuer sein 25-jähriges Bühnenjubiläum. Im letzten Jahr war Dietmayr beim Zeltl´n neben Roland Hefter und Keller Steff bei »3 Männer – nur mit Gitarre« zu sehen. soj

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