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Waffen-Alarm in Traunsteiner Schulen: Entwarnung

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Grenzpolizei
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Foto: dpa/Symbolbild

Traunstein – Zehn Streifenwägen fuhren am Mittwochvormittag nach einer Meldung über eine Waffe an der Staatlichen Fachoberschule in der Wasserburger Straße vor. Die Polizei gibt Entwarnung. Was ist passiert?


Mehrere Schüler beobachteten kurz nach 10.30 Uhr auf den Parkplätzen des Schulzentrums einen Mann, der möglicherweise eine Kleinwaffe in einem Motorroller verstaute. Die Schüler konnten nicht ausschließen, dass es sich um eine Waffe handelte und meldeten den Vorfall im Sekretariat.

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Nach der Alarmierung um 10.42 Uhr rückte die Polizei sofort mit starken Kräften aus und sperrte den Tatort weiträumig ab. Zehn Streifenbesatzungen der umliegenden Dienststellen wurden zum Gelände, auf dem sich die FOS, BOS und die Realschule befinden, losgeschickt.

Schüler und Lehrer mussten nach Absprache mit der Schulleitung und den Schülern, die den Vorfall meldeten, in ihren Klassenzimmern bleiben. Alle Schüler mit einem Roller wurden aufgefordert, zu ihren Fahrzeugen zu kommen. Dabei erkannten die Zeugen den Verdächtigen. Bei der Durchsuchung seines Rollers stellte sich die vermeintliche Waffe als Werkzeug heraus, das in schwarze Folie eingewickelt war. Aus der Ferne nahmen die Zeugen den Gegenstand als Waffe wahr.

Nach rund einer halben Stunde gab die Polizei schließlich Entwarnung und der Schulbetrieb konnte wieder aufgenommen werden.

Die Schüler haben vollkommen richtig gehandelt!

Die Reaktion der Schüler ist in den Augen der Polizei absolut gerechtfertigt gewesen. Auf keinen Fall sollte die Meldung in ein schlechtes Licht gerückt werden. "Lieber rücken wir einmal zu viel aus, als einmal zu wenig", so ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums.