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Wachsames Auge am Ufer und Beckenrand

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Bei einem Badeunfall leisten die freiwilligen Helfer der Kreiswasserwacht des Roten Kreuzes schnelle und kompetente Hilfe. (Foto: BRK Traunstein)

Mit den steigenden Temperaturen öffnen immer mehr Schwimmbäder in der Region ihre Pforten und auch an vielen heimischen Seen und Flüssen finden die Menschen in der nun beginnenden Badesaison eine willkommene Abkühlung. Damit die Badegäste und Wassersportler sich im Wasser stets sicher fühlen können, überwachen die vielen freiwilligen Helfer der Wasserwachtgruppen des Roten Kreuzes das Badegeschehen und sind im Notfall schnell zur Stelle.


Rund 850 aktive Wasserwachtler in 20 Ortsgruppen haben an den stationären Rettungsstationen im Landkreisgebiet ein wachsames Auge auf das Badegeschehen. Zusätzlich betreibt der BRK-Kreisverband Traunstein mobile Schnelleinsatzgruppen (SEG) in Obing und Tengling-Törring. Die Rettungsstation in Chieming ist sogar 365 Tage im Jahr einsatzbereit.

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»Die Ortsgruppen sind auf die Badesaison vorbereitet. Die Wasserwacht wird wie gewohnt präsent sein«, berichtet Hans-Michael Weisky. Der Vorsitzende der BRK-Kreiswasserwacht verwies zudem auf verschiedene Fortbildungsmaßnahmen der heimischen Wasserwacht-Mitglieder. Ende April hatten sich rund 30 Einsatzkräfte der Wasserwacht Trostberg sowie der Schnelleinsatzgruppen aus Obing und Tengling-Törring an einer Einsatzübung mit Rettungstauchern im Trostberger Alzkanal beteiligt.

Derzeit absolvieren neun Wasserwachtler die Weiterbildung zum Ausbilder Rettungsschwimmen. Und im Juni findet in Übersee eine von der BRK-Kreiswasserwacht organisierte Wasserretter-Ausbildung statt.

Trotz aller Vorbereitungen ist es den Mitgliedern der Wasserwacht natürlich am liebsten, wenn sie nicht eingreifen müssen, weil es keine Badeunfälle gibt. Darum appelliert Weisky an die Badegäste: »Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass sich die Besucher an die Baderegeln halten. So können viele Notfälle vermieden werden.«

Um sicher baden zu können, sollte man nicht überhitzt, alkoholisiert oder mit vollem bzw. ganz leerem Magen ins Wasser gehen. Wichtig ist auch, das Wasser zu verlassen, sobald man zu frieren beginnt oder wenn Gewitter, Starkregen oder starke Strömungen auftreten. Ins Wasser springen sollte man nur, wenn es tief genug ist und man sicher sein kann, dass sich keine Hindernisse unter Wasser befinden.

Eltern werden von der BRK-Kreiswasserwacht zudem dringend gebeten, ihr Kinder am Wasser niemals unbeaufsichtigt zu lassen. Kommt es dennoch zu einem Badeunfall, sollte in jedem Fall zunächst ein Notruf über die Nummer 112 veranlasst werden. fb

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