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Votum für günstigsten LED-Lampentyp

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Die marode Absturzsicherung entlang der Ache in Oberteisendorf wird vom Wasserwirtschaftsamt in Holz erneuert. (Foto: Mergenthal)

Teisendorf – Die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Teisendorf soll auf LED-Technik umgerüstet werden, wie der Marktgemeinderat kürzlich beschlossen hatte. Die Entscheidung über den Lampentyp hat er an den Bau- und Umweltausschuss abgegeben. Dieser beschloss nun einstimmig, dass der preisgünstigste Typ »Siteco SL 10 micro« für 387,94 Euro pro Stück als Standardlampe im Gemeindegebiet eingesetzt wird.


Die verschiedenen Lampentypen stellte Bauamts-Techniker Johann Schlaffner mit Bildern vor. Zur Auswahl standen von Siteco neben der »SL 10 micro« die Lampentypen »City Light Plus« für je 947,92 Euro, »Pilz« für je 703,17 Euro sowie von Schreder der Typ »Pilzeo« für je 506,05 Euro. Die Ausschussmitglieder sprachen sich einstimmig dafür aus, aus finanziellen Gründen das günstigste Modell zu nehmen. In Einzelfällen, zum Beispiel an der Poststraße, bei Ensembles oder in historischen Straßenzügen, soll die Verwaltung den passenden Lampentyp bestimmen. Eine Vermischung von verschiedenen Lampentypen in zusammenhängenden Straßenzügen soll nach Wunsch vermieden werden.

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Demnächst werden laut Schlaffner an der Laufener Straße neun Lampen vom Typ »Siteco SL 10 micro« aufgestellt. Vor einer endgültigen Auftragsvergabe will der Bauausschuss die Lampen noch im Einsatz sehen.

Ebenfalls einstimmig beschloss der Ausschuss, dass der Markt Teisendorf die zukünftige Baulast der Absturzsicherung an der Oberteisendorfer Ache übernimmt. Das Stahl-Geländer ist teilweise so kaputt, dass eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich ist. Laut Wasserwirtschaftsamt (WWA) ist die Absturzsicherung Bestandteil der Straße, sodass die Unterhaltspflicht beim Markt Teisendorf liegt. Da das Geländer vom WWA errichtet und es versäumt wurde, eine entsprechende Vereinbarung zu treffen, ist das WWA nun bereit, das Geländer in Holz zu erneuern und die gesamten Kosten zu tragen. Im Gegenzug soll die Gemeinde die zukünftige Baulast übernehmen. Bürgermeister Thomas Gasser wurde zur Unterzeichnung der Vereinbarung ermächtigt.

Ferner wurde der Ausschuss über das Ergebnis einer Messung mit dem gemeindlichen Geschwindigkeitsmessgerät in Achthal informiert. Die Höchstgeschwindigkeit betrug in beiden Fahrtrichtungen auf der Teisendorfer Straße stolze 80 km/h. Acht Tage lang wurde das Gerät dort in Fahrtrichtung Neukirchen aufgestellt. Die 8381 registrierten Fahrzeuge waren mit durchschnittlich 43 Stundenkilometer unterwegs. Schneller als die erlaubten 50 km/h fuhren immerhin 1428 Fahrzeuge. Drei Tage stand das Gerät dann in Fahrtrichtung Oberteisendorf. Hier betrug das Durchschnittstempo der 2968 Verkehrsteilnehmer 45 km/h. 921 waren schneller als mit Tempo 50 unterwegs.

Eine Teilstrecke des »Zweiten Kirchstegwiesenweges« in der Gemarkung Oberteisendorf wurde zum öffentlichen Feld- und Waldweg gewidmet. Die zu widmende Strecke beginnt bei der Einmündung in die Gemeindeverbindungsstraße von Oberteisendorf nach Kirchsteg und endet bei der Einmündung des öffentlichen Feld- und Waldweges »Zweiter Kirchstegwiesenweg«, dessen Bestandteil sie nun wird. Baulastträger sind die jeweiligen Grundstückseigentümer.

Zur Frage von Alois Stadler, wann die Parkplätze bei der Schule Weildorf gebaut werden, sagte Bürgermeister Thomas Gasser, dies sei in den Sommerferien geplant. Den Auftrag hat die Firma Egger aus Teisendorf zu einem Brutto-Angebotspreis von 22 688  Euro erhalten. Markus Putzhammer bat um nochmalige Überprüfung der Wegeverbindung von Endorf nach Mehring. vm