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Vorsitz bleibt in den Händen von Anton Weiß

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Günter Sturm (links) wurde von Kommandanten Markus Brückner für 40 Jahre aktive Arbeit in der Feuerwehr ausgezeichnet. Sturm war selber viele Jahre lang Kommandant. (Foto: T. Eder)

Staudach-Egerndach. Anton Weiß wird als Vorsitzender auch in den nächsten vier Jahren die Geschicke des Staudach-Egerndacher Feuerwehrvereins lenken. So lautete das Ergebnis der Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung im Gasthof Mühlwinkl. Auch Thomas Just wurde als Stellvertreter einstimmig bestätigt. Als Kassier arbeitet Hans Pertl jun. weiter und Schriftführer bleibt Günter Neumayer. Fähnrich ist weiterhin Andreas Holzner und zu den neuen Beisitzern wurden Florian Maier und Hans Buchner gewählt.


38 Aktive trafen sich zu 15 Übungen

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Eine besondere Ehrung wurde dem ehemaligen Kommandanten Günther Sturm zuteil, der bereits seit 40 Jahren der Feuerwehr auch in vielen leitenden Positionen, als Kommandant und Gerätewart, angehört.

Von 38 Aktiven sprach Kommandant Markus Brückner. Neben 15 Übungen mit 308 Stunden galt es, 12 Einsätze zu bewältigen. »Es war relativ wenig los und die meisten Einsätze liefen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ab«, erklärte Brückner. Brückner erinnerte auch an die große Achentalübung, die in einer Schreinerei in Staudach-Egerndach stattfand.

Er berichtete auch, dass das Mannschaftsfahrzeug abgemeldet werden müsse, da für das mittlerweile 34 Jahre alte Fahrzeug kein TÜV mehr möglich sei. Das neue Fahrzeug sei bereits bestellt, stehe aber voraussichtlich erst in einem halben Jahr zur Verfügung.

Die Jugendwehr mit 15 Mann stellte Kilian Lehrberger vor. 21 Übungen, darunter fünf Jugendübungen, vier mit den Aktiven gemeinsam, vier für den Wissenstest und acht Übungen für die Jugendleistungsprüfung absolvierte der Nachwuchs. Er betonte, dass an der Leistungsprüfung zehn Jugendliche mitmachten und dies mit großem Erfolg. Absolut fehlerfrei habe Anderl Sedlmayer die Prüfung absolviert, lobte der Jugendwart. Auch den Einsatz der Jugendlichen beim Kinderferienprogramm hob er hervor und erklärte, dass der Nachwuchs auch die Aktiven bei verschiedenen Arbeiten unterstützt.

Neues Fahrzeug lässt noch auf sich warten

Aktiv war auch der Feuerwehrverein. Er organisierte sowohl das »Bayern-Fest«, im Ortsteil Bayern, wie auch die »Flash-over-Party«, zu der erstmals auch der Party-Bus anwesend war. Weiter berichtete Vorsitzender Anton Weiß vom Ausflug nach Amerang und der gelungenen Premiere des Staudach-Egerndacher Adventsmarkts. Alle Vereine hatten mit einem besonderen Angebot zum Gelingen beigetragen und auch dieses Jahr werde diese Veranstaltung wieder stattfinden.

Der Faschingsball mit über 260 Gästen sei sehr erfolgreich gelaufen und auch an diesem werde man festhalten. Eingebunden waren die Feuerwehrmänner auch beim Vereinsstadelbau. Weiß verwies auf das Gaufest 2014, bei welchem die Feuerwehr ziemlich gefordert sein wird.

Zum neuen Feuerwehrfahrzeug berichtete Bürgermeister Hans Pertl, dass dieses wegen der Lieferzeit noch auf sich warten lasse. Er hoffe aber, dass es den Ansprüchen der Wehr gerecht werde. In diesem Fahrzeug zur Personenbeförderung werden auch wichtige Ausrüstungen installiert. Ein neuer Anhänger soll ebenfalls beschafft werden.

Kritische Worte fand der Bürgermeister hinsichtlich des Interesses der Bevölkerung an der Feuerwehr, was sich an den schwach besuchten Versammlungen zeige. Wünschen würde er sich je Haus einen Vertreter bei der Versammlung, damit die Arbeit der Feuerwehr auch gesehen werde. »Ohne Feuerwehr wären wir aufgeschmissen«, betonte er.

Die eindrucksvolle Jugendarbeit stellte auch Kreisbrandmeister Alfred Waschin heraus und warb für mehr Übungen mit den Nachbarwehren, Rotem Kreuz und Bergwacht. Wichtig sah er auch den Atemschutz, denn ohne diesen dürfe nicht einmal mehr ein brennendes Auto gelöscht werden. tb