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Vorschaltampeln bleiben ausgeschaltet

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Die beiden sogenannten Vorschaltampeln an der Wasserburger Straße an den Einmündungen zum Empfinger Hohlweg und zur Kienbergstraße bleiben dauerhaft ausgeschaltet. Das beschloss der Planungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung. (Foto: Hohler)

Traunstein – Die beiden so genannten Vorschaltampelanlagen an der Wasserburger Straße an den Einmündungen zur Kienbergstraße und zum Empfinger Hohlweg bleiben dauerhaft ausgeschaltet. Das beschloss der Planungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung.


Seit die Nordumfahrung die Wasserburger Straße vom Verkehr entlastet, hat sich der Verkehrsfluss deutlich verbessert, wie Ordnungsamts-Chef Manfred Bulka erklärte. Besonders der Anteil des Schwerverkehrs habe sich von 2000 Fahrzeugen pro Tag auf rund 1000 Fahrzeuge halbiert. Landkreis, Polizei und die Verkehrsbehörde der Stadt hatten daraufhin im Januar testhalber die beiden Ampeln ausgeschaltet.

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Davon, die Ampeln dauerhaft abzuschalten, versprachen sich die Verantwortlichen eine weitere Verbesserung des Verkehrsflusses – nicht zuletzt hatte der Rückstau immer wieder zu Unfällen am Bahnübergang an der Kotzinger Straße geführt.

Noch im Januar, so Bulka, hätten drei Bürger Stellungnahmen gegen die neue Regelung eingereicht. Auch zwei städtische Mitarbeiter hatten sich im Juni beklagt, das Einbiegen aus dem Empfinger Hohlweg oder der Kienbergstraße in die Wasserburger Straße sei ohne Ampeln gefährlich. Ein Stadtrat hatte sich für das Abschalten der Ampeln ausgesprochen, beim Landkreis seien ebenfalls nur gleich im Januar zwei Stellungnahmen dagegen eingegangen. Der Landkreis befürworte jetzt den Abbau der Ampeln. Die Polizei haben ebenfalls zur Abschaltung der Anlagen geraten – besonders auch im Hinblick auf die künftige Ampel auf der Wasserburger Straße an der Einmündung der Kotzinger Straße.

»Auf dieser Ampel besteht die Bahn«, sagte Bulka in der Sitzung. Einzig für Fußgänger sei es bei 17 000 bis 18 000 Fahrzeugen am Tag doch schwierig, die Wasserburger Straße zu überqueren. Wolfgang Osenstätters Vorschlag, die Ampeln zu den Öffnungszeiten der Geschäfte im Gewerbegebiet Kaserne vielleicht doch anzulassen, folgte der Ausschuss am Ende nicht und beschloss die Abschaltung. coho