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Vorfreude auf das neue Boot

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Übersee. Die Vorfreude auf das neue große Boot, das in diesem Jahr zum Saisonbeginn zum Einsatz kommen soll, beherrschte die Jahresversammlung der Überseer Wasserwacht im Gasthaus Hinterwirt.


Rudi Rosenhuber ist neuer technischer Leiter

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Bei den Neuwahlen wurde das bisherige Führungsteam mit Ortsgruppenleiter Markus Konstantin, Philip Ripke, stellvertretender Ortsgruppenleiter sowie Boots- und Hüttenwart, und Kassier Robert Hangel einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Für den nicht mehr kandidierenden Christian Hegenauer kam – ebenfalls mit einstimmigem Votum – Rudi Rosenhuber als neuer technischer Leiter ins Team. Die Jugendleiter werden intern gewählt.

Vorstand Markus Konstantin bewertete in seiner Rückschau 2012 als ein Jahr »mit Höhen und Tiefen«. Wieder habe man nur »mit halber Kraft« fahren können, denn es stand abermals nur das kleine, mittlerweile über 40 Jahre alte Boot mit seinem neu eingebauten Gebrauchtmotor für alle Einsätze zur Verfügung.

Das neue große Boot wird nun in Kürze fertiggestellt sein. Es bietet Platz für neun Personen und ist mit 7,2 Metern Länge und 2,6 Metern Breite etwa einen halben Meter länger und 20 Zentimeter breiter als das alte Boot. Auch die Leistung des 300 PS starken Benzinmotors ist um einiges höher als das frühere, 200 PS starke Boot.

Zur Freude der Versammlung präsentierte Boots- und Hüttenwart Philip Ripke eine Bilderschau über die einzelnen Baufortschritte des neuen Bootes, das jetzt bei einem Unterwössener Bootsbauer seiner Fertigstellung entgegen sieht. »Beim neuen Boot sind alle Verbindungsteile verschweißt und nicht mehr verschraubt«, schilderte Ripke die wesentlichste Neuerung.

Die Einweihung des neuen Bootes soll im Rahmen des Wasserwachtfestes groß gefeiert werden. Da die Feste in den vergangenen beiden Jahren buchstäblich ins Wasser gefallen waren, will man sich heuer mit einem Festzelt wetterunabhängig machen. Mit seiner Idee, nach der Saison erstmals ein zweites Fest, eine Art »Baywatch-Party«, in einer Überseer Lokalität zu veranstalten, stieß Ripke auf große Zustimmung.

Nach den Worten des Boots- und Hüttenwartes habe man das relativ ruhige vergangene Jahr unter anderem für Baumfällarbeiten, einen neuen Hüttenanstrich, Verschönerungen am Hütteneingang, den Einbau einer automatischen Toilettenspülung und eine Sanierung der Fenster genutzt. Heuer solle die Westseite des Steges erneuert und der Uferbereich wieder ausgebaggert werden.

Wegen des Bootsnotstands war der Aufwand, den die aktiven Wasserwachtler für die Sicherheit der Allgemeinheit geleistete haben, im vergangenen Jahr naturgemäß geringer. »Insgesamt sind 280 Wachstunden, 14 Bootsbergungen und 350 Ausbildungs- und Weiterbildungsstunden angefallen«, berichtetet der technische Leiter Christian Hegenauer.

Von einem aktiven Programm für die sechs Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren erzählte Jugendleiter Armin Bachmann. Er hatte das Amt im vergangenen Herbst kurzfristig von Silvia Steiner übernommen. Die breite Palette von Unternehmungen für die Jugendlichen reichte vom Kinderferienprogramm über einen Erste-Hilfe-Kurs und einer Schwimmausbildung bis zu Funkübungen. Heuer seien ein Zeltlager, eine Halloweenparty und Ausflüge geplant.

Maren Konstantin betreut Kindergruppe

Die Betreuung der zehnköpfigen Kindergruppe bis zu 14  Jahren hatte Maren Konstantin übernommen. Neben einigen Unternehmungen möchte sie die Kinder vor allem mit den Aktiven zusammenbringen. Kassier Robert Hangel berichtete von einem Kassenstand mit schwarzen Zahlen. Er bedauerte die stete Abnahme der passiven Mitglieder und setzte für die Zukunft auf eine konsequente Mitgliederwerbung. bvd