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Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

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So sieht das Logo für das Gaufest im kommenden Jahr in Staudach-Egerndach aus.

Staudach-Egerndach. Noch elf Monate bis in der kleinsten Gemeinde im Chiemgau, Staudach-Egerndach, das größte Trachtenfest, das Gaufest, ausgerichtet wird. Die Vorbereitungen auf dieses Fest, das 25. Juli 2014 mit dem Bieranstich beginnt, laufen auf Hochtouren. Der gesamte Festausschuss, immerhin rund 15 Leute, plant dieses Ereignis bis ins Detail. Das erste offizielle Zeichen, das Logo für das Gaufest, ist nun fertiggestellt und wird künftig alle Plakate und Meldungen zieren.


Kein einfaches Unterfangen war es, dieses Logo zu entwerfen, denn der Staudach-Egerndacher Trachtenverein feiert im kommenden Jahr kein Jubiläum. Eigentlich wollte der Verein erst zum 125-jährigen Vereinsbestehen, also 2016, das Gaufest ausrichten. Aus Termingründen war dies nicht möglich und so entschied sich der Verein, das Gaufest für 2014 zu übernehmen. Die Staudacher sind sich ihrer Aufgabe mehr als bewusst und arbeiten fieberhaft an einem perfekten Fest. Es wird das sechste Gautrachtenfest in der Geschichte des Vereins.

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Das neue Logo in Form eines Blattes, steht für das Wahrzeichen des Vereins, die Walnuss. Früher wurden die Loifei der Burschen mit den Walnussschalen eingefärbt und daraus ergibt sich das Erkennungsmerkmal Walnuss. Um das Logo prägnant zu halten, wurde nur ein Teil des Blattes verwendet. Die Inschrift weißt auf das 78. Gaufest des Chiemgau-Alpenverbands hin, zeigt die Jahreszahl und das Zeichen des Trachtenvereins mit dem namensgebenden Berg Hochgern. Interessant ist die unterste Zeile »1-2-3 mia san dabei«.  Dies hat nichts mit dem Erfolg des FC Bayern zu tun, auch wurde dieser Spruch schon vor dem Trippel der Bayern-Elf entworfen. Vielmehr zeigen die Zahlen, dass der Verein 2014 sein 123-jähriges Bestehen feiert, zwar kein Jubiläum im eigentlichen Sinne, aber immerhin eine stolze Zahl an Jahren, die es wert ist zu feiern.

Das Festprogramm ist schon ausgearbeitet und auch der Festplatzbereich wurde bereits gewählt. So soll das große Zelt in der Nähe der Egerndacher Kirche aufgebaut werden. Hier sind dann auch ausreichend Parkplätze vorhanden.

Aber nicht nur organisatorisch ist der Trachtenverein Staudach Hochgern auf dem besten Weg. Die Vorbereitungen laufen auch im Probenbetrieb. Besonders stolz sind die Staudach-Egerndacher Trachtler auf ihre erfolgreiche Jugendarbeit. Auch wenn der Verein eher zu den kleineren zählt, so kann dieser 50 Kinder und Jugendliche aufweisen. An Nachwuchs mangelt es also nicht und die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen ist ungebrochen. Seinem Auftrag, Brauchtum und Tracht zu bewahren, kommt der Verein damit in vorbildlicher Weise nach. tb