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Vonfichtstraße wird in zwei Abschnitten ausgebaut

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Der untere Teil der Vonfichtstraße bis zur Karl-Merkenschlager-Straße soll bereits im kommenden Jahr ausgebaut werden. (Foto: Hohler)

Traunstein – Die Vonfichtstraße soll in den kommenden beiden Jahren ausgebaut werden, und zwar in zwei Bauabschnitten. Das beschloss der Finanzausschuss einstimmig in seiner jüngsten Sitzung.


Demnach sollen der Abschnitt von der Rupertistraße bis zur Karl-Merkenschlager-Straße für gerundet 335 000 Euro inklusive Planung und Beleuchtung im kommenden Jahr ausgebaut werden. Der Abschnitt zwischen Karl-Merkenschlager- und Kardinal-Faulhaber-Straße (320 000 Euro) inklusive der Parzingerstraße (88 000 Euro) ist dann für 2019 vorgesehen.

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»Wir können damit die Engstelle von 4,20 auf 5 Meter ausbauen«, erklärte Oberbürgermeister Christian Kegel. Das sei zwar im Moment noch kein großes Problem, »wird aber wichtiger, wenn der Bildungscampus St. Michael ans Netz geht.« Die Stadtwerke müssten dringend Leitungen erneuern, ein Streifen für die Radler sorge für mehr Sicherheit und die Barrierefreiheit auf den Gehwegen sei möglich, sodass künftig auch zwei Rollatoren aneinander vorbei kämen.

Christoph Seyffert von der Tiefbauverwaltung erklärte dazu, ein Leerrohrsystem für später einzuziehende Leitungen könne bereits berücksichtigt werden. Auch ein Blindenleitsystem sei optional noch möglich. Das solle geprüft werden.

Seine Bedenken bezüglich des Parkdrucks äußerte Ernst Haider (UW). »Das ist jetzt schon enorm und wird mit dem Campus noch mehr werden«, sagte er. Kegel verwies dabei auf eine Anliegerversammlung und darauf, dass laut Planung an der Vonfichtstraße vielleicht neun oder zehn Parkplätze verloren gingen, die ohnehin vorwiegend von Schülern der Berufsschule II genutzt würden. Die könne man aber problemlos an der Kardinal-Faulhaber-Straße schaffen. Im Übrigen gehe es davon aus, dass auf dem Campus-Gelände Parkplätze entstünden.

Sie finde es nicht gut, zusätzlichen Verkehr in das Wohngebiet hineinzuziehen, gab Dritte Bürgermeisterin Waltraud Wiesholler-Niederlöhner (SPD) zu bedenken. Aber ähnlich wie der Campus solle auch das Landwirtschaftsamt auf dem eigenen Grund für Parkplätze sorgen, denn »da kriegst nie einen Parkplatz. Das sind öffentliche Parkplätze, die das Amt nutzt. Aber für die Parkplätze der Behörde ist die Stadt nicht zuständig.«

Kegel wiederum meinte, »jetzt stehen zehn beim Campus an der Straße, die dann halt woanders stehen. Deswegen haben wir da nicht mehr Verkehr. Den Suchverkehr haben wir ja schon jetzt.« Und niemand könne die Entwicklung der Berufsschule II vorhersagen, on sie künftig eher mehr oder eher weniger Schüler haben werde.

Wilfried Schott regte nochmals an, die Verkehrsführung am unteren Ende der Vonfichtstraße zu überdenken und das Abbiegen nach links in Richtung Haslach zu verbieten. »Das würde auch weniger Verkehr in dem Quartier bedeuten.«

Im Stadtrat wurde dieser Tagesordnungspunkt gestern ohne Wortbeitrag einhellig genehmigt. coho

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