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Von kaputten Aufzügen bis Bierbänken mit Lehnen

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Traunstein. Gleich mehrere Punkte brachten die Traunsteiner Stadträte bei der jüngsten Sitzung ins Spiel.


Für die Radfahrer entlang der Chiemseestraße regte Stadträtin Ingrid Bödeker (SPD) an, den Gehweg stadteinwärts richten zu lassen bzw. diesen Wunsch an das Staatliche Bauamt als zuständige Behörde weiterzugeben. Es sei wegen der vielen Absenkungen schier unmöglich, auf dem Geh- und Radweg in die Stadt zu fahren – vor allem für Eltern mit Fahrradanhänger. Diese müssten auf die Straße ausweichen.

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Bierbänke mit Lehnen soll die Stadt nach dem Wunsch von Sepp Häusler (CSU) anschaffen. Im Zusammenhang mit der Abendserenade im Stadtpark sei dies ein Anliegen der älteren Stadtbürger.

»Sicher eine Ente« sei das Gerücht, die Stadt wolle das Kreiswehrersatzamt kaufen, antwortete Oberbürgermeister Christian Kegel auf eine entsprechende Frage von Christian Hummer (CSU).

Eine Absage erhielt Wolfgang Osenstätter (CSU) auf seinen Wunsch, an der Wegscheidbrücke für die Autofahrer, die von der Jahnstraße nach rechts auf die Chiemseestraße fahren wollen, einen Grünpfeil zu installieren. UW-Stadtrat Josef Kaiser schloss in seiner Funktion als Mitarbeiter des Staatlichen Bauamtes diese Möglichkeit aus. Die Ampelanlage auf der Wegscheid sei vor kurzem überprüft, neu berechnet und optimiert worden. Mehr gehe nicht.

Einen offiziellen Beschwerdebrief der Stadt an die Deutsche Bahn forderte Ursula Lay (UW). Schon vor einigen Wochen hatte sie moniert, dass der Aufzug zu Gleis 3 zu häufig außer Betrieb sei bzw. nicht unverzüglich repariert werde. Auch jetzt sei er wieder über acht Tage still gestanden. Das schicke sich nicht für eine barrierefreie Modellkommune. Beschwerden einzelner Bürger brächten hier offensichtlich nichts.

Überrascht äußerte sich Ernst Haider (UW) über die neue Vergabe der Namensrechte für das Fußballstadion des SBC Traunstein. Seiner Ansicht nach hätte das Stadtgremium befragt werden müssen. Oberbürgermeister Christian Kegel räumte dieses Versäumnis des SBC ein und informierte über ein Entschuldigungsschreiben des Vorsitzenden Engelbert Thaler. Mündlich sei er, Kegel, aber vorab informiert worden.

Darüber hinaus regte Haider an, am Ende der Kolpingstraße ein Aussichtsbankerl aufzustellen für die Bewohner des nahen Seniorenheimes, die gerne dorthin spazieren.

Als »eine Zumutung« bezeichnete Waltraud Wiesholler-Niederlöhner die Straße zum Kindergarten St. Oswald. Sie sei übersät mit Schlaglöchern. Die SPD-Stadträtin bat darum, die Straße auszubessern. ka