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Von »Bob, der Baumeister« verabschiedet

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Lehrer Hans Jörg Schmid (links) rappte zusammen mit einigen Schülerinnen seines Wirtschaftskurses. Stets beobachtet wurde er dabei von Schulleiter Dr. Robert Anzeneder (rechts) alias »Bob, der Baumeister«. (Foto: Mix)

Traunreut – Bevor sie am Freitag ihre Abiturzeugnisse erhalten, verabschiedeten sich die Abiturienten am Johannes-Heidenhain-Gymnasium mit einem witzigen Abistreich und bescherte damit den restlichen Schülern ein paar freie, vergnügliche Stunden. Die Lehrer durften (nicht immer ganz freiwillig) an den Spielchen teilnehmen – beobachtet von Direktor Dr. Robert Anzeneder alias »Bob der Baumeister«.


Auf den T-Shirts der Abschlussklasse stand »hABI dere Bob« und »jetzt kommt der Abriss«. Die Abiturienten sind fertig mit der Schule, jetzt kann das alte Schulhaus abgerissen werden. Zuvor machten sie sich aber noch ihren Spaß mit den Lehrern, die sich allerhand Schabernack gefallen lassen mussten. Beim Spiel »Wenn ich du wäre…« mussten sie Aufgaben erfüllen, die nicht immer angenehm waren. Sollten sie eine Aufgabe verweigern, mussten sie eine Halbe Weißbier in einem Zug austrinken.

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Markus Weich und Benjamin Flächer mussten abwechselnd einem Kollegen einen Heiratsantrag machen, eine Kollegin Huckepack durch die Schülerreihen tragen, den Ententanz vorführen und manches mehr, was die Schüler amüsierte.

Als verstecktes Rapper-Talent outeten die Jugendlichen Hans Jörg Schmid, der zum Titel »Ich hab Style und das Geld« einen auf ihn zugeschnittenen Text rappen durfte und dabei von Mädchen aus seinem Wirtschaftskurs unterstützt wurde. Die Sportlehrer Sepp Aschauer und Gerhard Geißelbrecht mussten zugeben, wer von ihnen Schüler mit dem Ball abwirft, die zu sehr nerven, wer sich bei McDonalds den Bauch vollschlägt oder Witze auf Kosten der Schüler macht.

Beim Hotdog-Wettessen zwischen einer Schüler- und einer Lehrermannschaft siegten die Schüler, da die Lehrkräfte nicht ganz fair spielten und vorzeitig mit dem Verzehr begonnen hatten. Als perfektes Musik-Duo präsentierten sich schließlich noch Matthis Reuter und Christoph Siegmund, die herzerweichend »Marmor, Stein und Eisen bricht« ins Mikrofon grölten. Für Direktor Dr. Robert Anzeneder, der von seinem Sessel aus alles bequem beobachten konnte, stand am Ende fest: »Die Q12 hat sich heute hier mit einer tollen Veranstaltung verabschiedet.« mix

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