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Von altem Bushäuschen bis Radwegunterführung

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Dieses Bushäuschen zwischen Thauernhausen und Wimpersing, das seit Jahren nicht mehr angefahren wird, wird möglicherweise entfernt. (Foto: Humm)

Chieming – Das alte Bushäuschen, das sich auf der Kreisstraße zwischen Thauernhausen und Wimpersing befindet, der Ausbau des Waldweges in Arlaching und eine geplante Radwegunterführung waren die wesentlichen Diskussionsbeiträge in der Bürgerversammlung für den Gemeindebereich Ising.


Josef Mitterleitner sagte, dieses Bushäuschen sei keine Schönheit mehr. Außerdem werde es seit längerer Zeit nicht mehr angefahren, da die Schulkinder bereits in Wimpersing etwa 150 Meter vor dem Bushäuschen aus dem Schulbus gelassen werden.

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Bürgermeister Benno Graf meinte, das Bushäuschen könnte durchaus entfernt werden, vorher möchte er aber noch mit dem betroffenen Grundstücksbesitzer reden.

Von einem Vorwärtskommen in Sachen Oberflächenentwässerung auf Höhe des beginnenden Waldwegs in Arlaching berichtete der Bürgermeister. Durch eine Vereinbarung mit dem Straßenbauamt dürfe das Regenwasser durch Einleitung in die Oberflächenentwässerung über die Staatsstraße erfolgen. Dadurch könne nach starkem Regen zukünftig das Eindringen von Wasser in Keller vermieden werden. Bürgermeister Graf kündigte dazu eine Anliegerversammlung an, um eine endgültige Lösung zu präsentieren. »Wir haben bereits ein Ingenieurbüro dazu beauftragt«, sagte er.

»Wie geht es mit dem beabsichtigten Bau der Radwegunterführung bei der Staatsstraße 2095 bei Arlaching weiter?«, wollten einige Bürger aus Arlaching und Ising wissen. Der Bürgermeister sagte, nach wie vor wolle die Gemeinde diese Unterführung bauen, auch habe es ein Vorwärtskommen durch Kauf von Grundstücken gegeben, doch würden noch etwa 200 Quadratmeter Grund dafür gebraucht. Alexander Möller aus Arlaching betonte die Notwendigkeit dieser Radwegunterführung und Bruno Siglreitmaier aus Wimpersing meinte, auch die Politik spreche sich intensiv für einen Ausbau des Radwegnetzes in Bayern aus.

Außerdem bezog der Bürgermeister Stellung zum geplanten Ausbau der Ortsstraßen und sagte, viele davon seien in früherer Zeit im sogenannten »Leichtausbau« erstellt worden und seien daher noch nicht nach den Vorschriften des Baugesetzbuchs gebaut. Es fehlten häufig noch der technisch notwendige Unterbau (frostsicher), wie auch eine ausreichende Straßenentwässerung, Beleuchtung und die notwendige Straßenbreite.

Matthias Schaffert aus Arlaching sagte, auf den Ausbau des Waldwegs in Arlaching könnte doch verzichtet werden. Dazu sagte Graf: »Die Gemeinde hat eine Erschließungspflicht.«

Gesprochen wurde auch über den Breitbandausbau. Einige Bürger befürchteten, dass der bayernweite Ausbau der Hochgeschwindigkeitsversorgung mit einer Mindestbandbreite von 50 Mbit/s zwar erfolgen voranschreite, doch auf dem Land weniger passiere.

Josef Mitterleitner aus Ising erwähnte den sehr ausgelasteten Parkplatz vor dem Haus der Isinger Vereine und ärgerte sich darüber, dass er als Sportschütze vor dem Vereinshaus häufig keinen Parkplatz mehr finde. »Dieser Parkplatz ist doch für uns gedacht, um unser Hobby ausführen zu können«, stellte er verärgert fest.

Bürgermeister Graf kündigte an, dass dieser Parkplatz verstärkt von der Verkehrsüberwachung in Augenschein genommen werde. OH