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Vom verstopften Klo bis zum Millionenprojekt

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Teisendorf. »100 Tage im Amt« war der Titel einer Diskussionsveranstaltung im vollbesetzten Nebenzimmer der Alten Post in Teisendorf. Dabei zog Bürgermeister Thomas Gasser eine erste Bilanz und beantwortete die Fragen der Bürger. Die Zuhörer erlebten einen kurzweiligen Abend mit einem sehr gut vorbereitenden Moderator und Interviewer Christoph Grabner.


Viele Fragen drehten sich um die Veränderungen im Tagesablauf und in der Familie. All das sei sehr reibungslos abgelaufen, sagte Gasser »Ich war auch schon vorher viel unterwegs, so sind die vielen Abendtermine nichts, was ich nicht schon kannte. Jetzt kann ich manchmal sogar mit der Familie zu Mittag essen, das war vorher nicht möglich.«

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Christoph Grabner wollte außerdem wissen, was den Reiz der Bürgermeistertätigkeit ausmache. »Für mich ist es die Vielfalt der Themen, die ein Bürgermeister auf den Tisch bekommt – von der verstopften Toilette bis zum Millionenprojekt soll alles optimal bearbeitet werden.«

Bei dem Interview kam Grabner auf viele Themen der ersten 100 Tage zu sprechen, so zum Beispiel die letzten Beschlüsse für den Flächennutzungsplan, die Turnhallen-Sanierung, den 6-Jahresplan für die Feuerwehren, die Schwimmbäder, die Verkehrsberuhigung an der Bundesstraße 304 durch Oberteisendorf und vieles mehr.

In der anschließenden Diskussion wurden einige Themen vertieft oder neu aufgegriffen. So gab es auch zur Marktstraße einige Fragen. Bürgermeister Gasser erklärte, dass hier einige Dinge zu verbessern seien. Er erwähnte Straßenanbindungen, Parkregelungen und Veränderungen an den Ortseingängen.

Auch zum Thema Tourismusstandort Teisendorf kamen Fragen. Gasser erläuterte dazu die gewollte Ausrichtung der Tourismusregion Rupertiwinkel auf Rad und Wanderurlauber. Hier sei gerade ein neuer Radweg im Entstehen, zusammen mit dem Land Salzburg. »Auch Teisendorf ist auf der 160 Kilometer langen Strecke eine besondere Station«, betonte Gasser. Die Marktgemeinde habe noch viel Potenzial. »Dieses soll Schritt für Schritt aufgezeigt und an unsere Gäste vermittelt werden,« so Gasser.

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