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Vom Schul- zum Bürgerhaus

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Auf dem Weg zur Sanierung und zukünftigen Nutzung des alten Erlstätter Schulhauses sind weitere wichtige Schritte getan. Zuletzt wurde im Gemeinderat ein dazu gegründeter Arbeitskreis vorgestellt, der personell ein verkleinertes Abbild der Erlstätter Bürgerschaft darstellen soll. (Foto: M. Müller)

Grabenstätt – Die Sanierung der »Alten Schule« in Erlstätt soll mit Hilfe des Bund-Länder-Programms »Kleinere Städte und Gemeinden« (Städtebauförderung) auf den Weg gebracht werden. Diese war bereits mit dem Jahresantrag 2016 als erste vorgezogene Einzelmaßnahme bei der Regierung von Oberbayern angemeldet worden. Ziel ist eine sinnvolle Nutzung der Räumlichkeiten, einhergehend mit einer Belebung des unter Denkmalschutz stehenden alten Gebäudes (Baujahr 1913) sowie des Umfeldes zum Wohle der Allgemeinheit.


Damit die Vorstellungen der Erlstätter Ortsvereine und der Dorfgemeinschaft umfassend berücksichtigt werden und die Interessen gebündelt werden können, wurde nun nach längerer Vorlaufzeit ein Arbeitskreis installiert.

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Wie der Gemeinderat bereits vor geraumer Zeit entschieden hatte, sollen der Pfarrei Erlstätt von der Gemeinde (Vermieter) Räumlichkeiten im Erdgeschoß auf Mietbasis zur Nutzung bereitgestellt werden. Für die anderen Interessenten kämen in erster Linie Räume im ersten und zweiten Stock in Frage. Der Schulhausanbau aus den 1960er Jahren soll weggerissen werden. Nicht nur die Sanierung des »Alten Schulhauses« wird Gegenstand künftiger Arbeitstreffen und Beratungen des Arbeitskreises sein, sondern auch die begleitenden Ordnungsmaßnahmen, also die Gestaltung des gesamten Umgriffs und die sich daraus ergebenden, künftigen Nutzungsmöglichkeiten im Freien. In diesem Zusammenhang werde die Bürgerbeteiligung zu gegebener Zeit noch ausgedehnt, zum Beispiel durch öffentliche Informationsveranstaltungen, wie Schützinger bereits auf den Bürgerversammlungen in Erlstätt und Grabenstätt angemerkt hatte.

Leider hätten sich die Bauvoruntersuchungen hinsichtlich Gebäudevermessung, Tragwerk/Statik, Elektro, Abwasser, Wasser, Heizung und Gebäudeanalyse (Schadstoffe) »etwas aufwändiger gestaltet als gedacht«. In einer der vorausgegangenen Gemeinderatssitzungen habe man aber die Untersuchungsergebnisse (Gutachten) nun endlich vorgestellt bekommen. Diese seien wichtig für die weitere Arbeit im Arbeitskreis und »um auch die Hände in den Fördertopf legen zu können«, gab Schützinger zu bedenken.

Dem Arbeitskreis gehören neben Bürgermeister Georg Schützinger, sein Vize und Erlstätter Kirchenpfleger Robert Muggenhamer, Gemeinderat und Erlstätts Kirchenverwaltungsmitglied Christian Fellner, der Vorsitzende des Erlstätter Pfarrgemeinderats und Gemeinderat Franz Kreiler, Gemeinderätin Anita Kohlbeck aus Erlstätt, Karin Neuhauser für die Pfarrei Erlstätt, Diplom-Bauingenieur (FH) Dr. Martin Brunnhuber aus Erlstätt, der Vorsitzende des Burschenvereins Erlstätt Franz Neuhauser junior, die Vorsitzende der Frauengemeinschaft Erlstätt Waltraud Parzinger, Erlstätts Pfarrgemeinderat und Mitglied des örtlichen Agenda-Arbeitskreises »Verkehr, Energie, Ortsbild« Josef König, der langjährige Gemeinderat und Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Erlstätt Bernhard Hennes und als Vertreterin junger Familien Ilse Rönsch aus Erlstätt, an. mmü