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Vom Lebensmittelladen über Bienen bis zur Schulsanierung

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Vachendorf – Mitgliederzuwachs bei der Vachendorfer CSU: Beim Sommerstammtisch gab Vorsitzender Walter Ponath bekannt, dass der ehemalige Sprecher der Vachendorfer UW und Altbürgermeister Alois Hartl und der künftige Gemeinderat Andreas Schroll, der Nachfolger von Ponath wird, der CSU beigetreten sind.


Die Diskussionsteilnehmer wollten wissen, was es mit der Formulierung »überwiegend persönliche Gründe« bei der Amtsniederlegung Ponaths auf sich hat. Der Ortsvorsitzende gab aber dazu keine Erklärung ab. Das sei im Moment nicht möglich, meinte er. Es sei ihm aber sehr schwer gefallen, weil ihm der Einsatz für das Dorf immer sehr wichtig gewesen sei.

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Alois Hartl wollte wissen, ob an dem Gerücht etwas dran ist, dass der Lebensmittelladen im Dorf schließen wird. Angeblich sei der Mietvertrag sogar schon gekündigt. Außerdem wurde gefragt, ob die Gemeinde da nicht eingreifen könne, falls an dem Gerücht etwas dran sei, etwa durch Subventionen. Ponath meinte, dass er dazu nichts sagen könne. Außerhalb des Gemeinderats habe er aber auch schon von dem Gerücht gehört. Hartl wollte deshalb wissen, ob es stimmen würde, dass dem Gemeinderat ein Schreiben vorliegt, in dem auch die Gründe genannt sind. Auch dazu könne er nichts sagen, meinte Ponath.

Hans-Peter Kurth erinnerte an das Jahr der Bienen. Als Hobby-Imker mit fünf Völkern mahnte er die Wichtigkeit der Bienen für die Menschen an. Darüber kam die Diskussion auf Blumenwiesen und Anpflanzungen für Bienen. Besonders gelobt wurden die schönen Verkehrsinseln in Traunstein und Siegsdorf. Ponath berichtete, dass dies auch im Gemeinderat schon Diskussionsthema war. Er habe sich gefreut, als Agnes Göhle angeregt hat, eine Blumenwiese anzupflanzen.

Hartl interessierte, wie es sein kann, dass so eine Blumenwiese 6000 Euro kostet. Dazu meinte Ponath, dass dies auch dem Gremium zu viel war. Zu den Kosten wusste er, dass ein entsprechender Kostenvoranschlag eingeholt worden sei. Dazu gab es von mehreren Anwesenden Kopfschütteln. Ein Diskussionsteilnehmer sagte, eine solche Wiese könne er für 500 Euro anpflanzen und pflegen und habe dann immer noch 200 Euro verdient.

Norbert Fröhner meinte, dass es mit der Pflege so eine Sache sei. Er habe den Bürgermeister mehrfach gebeten, den Weg zwischen Rathaus und Schulstraße machen zu lassen. Immer wieder habe sich dort das Wasser angesammelt und den Weg schlecht passierbar gemacht. Weil nichts geschehen sei, habe er schließlich selber Entwässerungsrinnen gezogen. Ponath entgegnete darauf, dass die Gemeindearbeiter fleißig sind und auch viel zu tun haben, aber offenbar keine rechte Dienstaufsicht hätten. Nicht nur er habe bemängelt, dass beispielsweise Wanderwege nicht ausgemäht werden. Sogar der zweite Bürgermeister habe zuletzt angefragt, ob es nicht möglich sei, den Weg von Ober- nach Untermühlen wieder freizumachen.

Aus der Runde wurde gefragt, ob die Planungskosten bei der Schulsanierung tatsächlich über 200 000 Euro betragen haben. In einer Bürgerversammlung sei nämlich nur ein fünfstelliger Betrag genannt worden. Ponath sagte, dass die Planungskosten nach seiner Kenntnis tatsächlich so hoch waren. Das läge möglicherweise daran, dass es damals ja zwei Planungen gegeben hatte: eine mit vollem Programm für das Konjunkturprogramm II, und nachdem die Gemeinde abgelehnt hatte, noch eine reduzierte Planung. Die Regierung war nämlich auf die Gemeinde zugekommen und hatte Zuschüsse für eine energetische und feuerschutztechnische Sanierung angeboten. Da musste dann einiges gestrichen werden. Ponath vermutete, dass wohl deshalb die Baukosten niedriger wurden, als im ursprünglichen Planungs-Entwurf.

Außerdem wurde gefragt, wieso immer der gleiche Architekt genommen wird. Ponath berichtete, dass nach Auskunft des Bürgermeisters der unterste Bereich der Gebührensatzung von anderen nicht unterboten werden kann und das Rathaus der Meinung ist, man sei immer gut gefahren. Der Ortsvorsitzende habe aber auch schon kritisiert, dass es keine Ausschreibungen gibt. fb

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