weather-image

Vom Hundekot bis zum Schwimmbad

1.0
1.0

Teisendorf – Einen kommunalpolitischen Stammtisch hat der CSU-Ortsverband Teisendorf in Neukirchen abgehalten. Vieles kam zur Sprache – vom aktuellen Baugebiet in Neukirchen über das Thema freilaufende Hunde bis hin zur Sanierung des Schwimmbads. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.


Beim Baugebiet Oberwurzen (Zweiter Bauabschnitt) hat die Marktgemeinde nun die ersten Grundstücksinteressenten angeschrieben. Im Gegensatz zu früher werden inzwischen detaillierte Informationen der Bauwerber eingeholt. Hintergrund ist, dass es immer mal wieder nötig war, Kaufverträge rückabzuwickeln, wenn zum Beispiel Finanzierungen nicht zustande kamen. Die Folge: unnötige Kosten. Laut Bürgermeister Thomas Gasser sollen die Vergaben im Dezember stattfinden.

Anzeige

Mehrere Wortmeldungen gab es zum Thema Hunde. Die Neukirchner kritisierten, dass Hunde immer wieder frei herumlaufen und ihr Kot oftmals liegen bleibt. Viele Hundebesitzer verhielten sich vernünftig, aber leider nicht alle, so der Grundtenor. Bürgermeister Gasser führte aus, welche Möglichkeiten die Marktgemeinde habe. Die Kommune richte unter anderem verstärkt Entsorgungseinrichtungen für Hundekot ein. Für Hunde, die Mitbürger anspringen oder in fremden Gärten unterwegs seien, könne die Gemeinde außerdem einen Leinenzwang anordnen. Dafür müsse sie aber über die Vorkommnisse informiert sein.

Hans Helminger, der Vorsitzende des Schwimmbadvereins Neukirchen, erläuterte den aktuellen Sachstand der Badsanierung. Er berichtete von vielen Gesprächen mit Bürgern, Firmenvertretern und potenziellen Spendern. Er freute sich über das deutliche Votum im Marktgemeinderat und die Chance, das Schwimmbad in Neukirchen zu erhalten.

In der Diskussion ging es auch nochmals darum, wie viele Schwimmbäder sich die Marktgemeinde leisten könne. Das Fazit war, dass die Kosten für zwei Schwimmbäder – im Bau und im Betrieb durch jeweils einen Schwimmbadverein unterstützt – nicht höher sind als für ein hochwertiges Schwimmbad. Und neben dem Finanziellen seien auch die Belebung des Dorflebens und der Schulunterricht für die Grundschüler wichtige Aspekte.

Andi Schmidt, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, sprach die Situation der Pflanzen rund um das Neukirchner Schulgebäude an und bot seine Unterstützung an.

Bürgermeister Gasser berichtete noch über die aktuelle Entwicklung beim Flächennutzungsplan und ganz konkret beim möglichen Gewerbegebiet Amersberg. Er berichtete von seinem Treffen mit Heimatminister Markus Söder, wo er Unterlagen zum Thema übergab und nochmals für das Gewerbegebiet warb. Inzwischen habe er auch einen Anruf aus dem Ministerium erhalten mit der Nachricht, dass ein interkommunales Gewerbegebiet an dieser Stelle generell genehmigungsfähig sei – vorausgesetzt die geplanten Änderungen im Landesentwicklungsplan erlangen Rechtskraft. fb

Wetter