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Vom Bahnhof bis zur Landesgartenschau

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Traunstein – Wann es endlich mit dem Umbau der Bahnsteige am Traunsteiner Bahnhof weitergeht, damit befasste sich die SPD bei ihrem öffentlichen Stammtisch im Gasthaus Haidforst. Stadtrat Sepp Hinterschnaiter berichtete, dass es große Fortschritte am Bahnhof gegeben habe, die 2007 auf den Bahnhofskonferenzen des damaligen Oberbürgermeisters Fritz Stahl konzipiert wurden.


Inzwischen seien die Umbaumaßnahmen einen Riesenschritt vorangekommen: Aufzüge stünden an der Güterhallenstraße, an Gleis 1 und 2 sowie an Gleis 3 und 4. Der Zentrale Omnibusbahnhof wurde umgebaut, der Mittelbahnsteig erhöht und damit ein barrierefreies Einsteigen möglich.

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»Leider ist das Ein- und Aussteigen an Gleis 1 und 2 immer noch eine Plage«, beklagte sich Ernst Schropp. »Der Zugverkehr in Richtung Salzburg muss auf Gleis 1 verlegt werden, der Bahnsteig erhöht und neue Technik am Stellwerk und den Signalen eingebaut werden«, betonte Hinterschnaiter. Nachdem der endgültige Ausbau Jahr für Jahr verschoben wurde, hieß es seitens der Bahn, dass 2016 endlich gebaut werden soll. »Da müssen wir jetzt unbedingt dranbleiben«, so Hinterschnaiter.

Wohnen in Traunstein sei ein immer wieder aktuelles Thema, schnitt Altoberbürgermeister Fritz Stahl das nächste Thema an. Vor allem sei die Nachfrage nach Wohnungen mit günstigen Mieten stark gestiegen. In Traunstein sei die Wohnungsnot nach dem Krieg erst in den 90er Jahren behoben worden, wozu unter anderem die Wohnbau-Genossenschaft Haidforst einen wichtigen Beitrag geleistet habe.

Nachdem in den vergangenen Jahren die staatliche Förderung des sozialen Wohnungsbaus praktisch eingestellt wurde, gebe es laut Stahl jetzt die Hoffnung, dass wieder Förderprogramme aufgelegt werden. Ein guter Weg sei eine Kooperation von Genossenschaft und Kommune, wie es in Traunstein schon praktiziert wird. Außerdem verfüge die Stadt über 400 städtische Wohnungen, die ständig saniert und auf den energetisch neuesten Stand gebracht werden, ohne dass gleich die Mieten erhöht werden, so Stahl.

Von der Gründungsversammlung des Fördervereins »Freunde der Landesgartenschau« berichtete Ernst Meergans. Der Zweck des Fördervereins sei es, die Ausrichtung der Landesgartenschau im Jahr 2022 in Traunstein zu unterstützen. Es gebe neue Möglichkeiten der Stadtentwicklung, die man jetzt nutzen solle, war sich die Versammlung einig. Auf jeden Fall sei es wichtig, dass die Bürger weiterhin gut informiert werden. Helmut Köppl wies in diesem Zusammenhang auf die Bürgerwerkstätten hin, die die Traunsteiner von Anfang an aktiv mit eingebunden hatten. Auch die Internetseite der Stadt stelle ausführlich Lagepläne, Projekte und den Stand der Planungen vor, sodass jeder Bürger sich jederzeit informieren könne. Altoberbürgermeister Fritz Stahl zeigte sich erfreut über die Verstärkung des städtischen Grüns und die gestalterische Aufwertung der Unteren Stadt.

Zum Schluss gab Christian Möckel als Meteorologe noch einen Einblick in die Kunst der Wettervorhersage, die in diesen Zeiten mit oft ungewöhnlichen Wetterphänomenen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Daraus entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, die zeigte, dass das Thema »Wetter« immer aktuell ist. fb

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