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Vollsperrung der BAB A8 Ost in Richtung Salzburg zwischen den Anschlussstellen Grabenstätt und Bergen nach Verkehrsunfall

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Foto: FDLnews - Hans Lamminger

Am Sonntag, den 21.10.2018, gegen 02.00 Uhr, befuhr ein ukrainischer Fahrer mit seinem Sattelzug die BAB A 8 Ost in Richtung Salzburg.

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Zwischen den Anschlussstellen Grabenstätt und Bergen kam der Fahrer mit seinem 40-Tonner, aus bislang unbekannten Gründen, nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Sattelzug schlitterte eine Böschung hinunter, durchbrach einen Wildschutzzaun und kippte letztendlich auf die Beifahrerseite. Hierbei wurde auch der Tank der Sattelzugmaschine beschädigt, so dass mehrere hundert Liter Diesel ins Erdreich gelangten.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt. Er wurde mit dem Rettungswagen in das Klinikum Traunstein gebracht.

Auf dem Sattelauflieger waren knapp 20 Tonnen Fleisch geladen.

Die Feuerwehren Übersee, Grabenstätt und Holzhausen, unter Leitung des Kreisbrandinspektors, sowie das Technische Hilfswerk Traunstein und Traunreut, sind, neben der Autobahnmeisterei Siegsdorf und einem Havariekommissar mit einem Großaufgebot von etwa 50 Mann vor Ort,  um die Ladung zu bergen und auf einen anderen Sattelzug umzuladen.

Zudem wird das kontaminierte Erdreich im Bereich der Unfallstelle abgetragen werden müssen.

Mit der Bergung des Sattelzuges wurde ein örtliches Abschleppunternehmen beauftragt.

Die Autobahn in Richtung Salzburg ist derzeit voll gesperrt.

Eine Umleitung ab der Anschlussstelle Grabenstätt bis zur Anschlussstelle Bergen ist eingerichtet. 

Die Sperre wird, nach derzeitigem Stand, bis mindestens 10.00 Uhr andauern.

Nachtrag

Die BAB A 8 konnte am Sonntag, den 21.10.2018, gegen 11.15 Uhr, halbseitig für den Verkehr freigegeben werden.

Zwischenzeitlich ist die Richtungsfahrbahn Salzburg im Bereich der Unfallstelle wieder frei befahrbar.

Der Rückstau, der zu Spitzenzeiten eine Länge von bis zu vier Kilometern betrug, hat sich aufgelöst.

Bei dem Verkehrsunfall ist ein Gesamtschaden von etwa 300.000,- Euro entstanden.

Der Schaden am Sattelzug ist hierbei mit etwa 150.000,- Euro zu beziffern. Der Schaden an der Ladung beträgt etwa 50.000,- Euro. Die Kosten für die anstehenden Erdbauarbeiten und den Einsatz der Feuerwehren, des THWs und der Autobahnmeisterei Siegsdorf werden sich wohl auf etwa 100.000,- Euro belaufen.