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Vogelparadies in der Überseer Schulaula

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Bei der Vogelschau in der Überseer Schulaula gab es verschiedene Vogelgattungen zu bewundern, darunter auch ein Exoten-Quartett aus Australien. (Foto: vom Dorp)

Übersee – Einmal im Jahr verwandelt sich die Aula der Volksschule in Übersee in ein buntes, zwitscherndes Vogelparadies. Rund 400 Besucher kamen zur zweitägigen Vogelschau des Vogelzuchtvereins Achental. Gezeigt wurden Kanarienvögel, Wellensittiche, Waldvögel, Großsittiche und Exoten. Das größte Interesse weckten einige farbenprächtige Exemplare aus Australien, Südamerika und Afrika.


Die Vogelschau in Übersee hat bereits eine längere Tradition. Seit der Gründung 1975 veranstaltet der Vogelzuchtverein jährlich die zweitägige Ausstellung im Herbst. Die meisten Käfige sind liebevoll »eingerichtet«, um so den natürlichen Lebensraum der Tiere nachzuahmen. Bei den gezeigten Vögeln handelt es sich um nachgezüchtete Exemplare, wie sie auch in freier Wildbahn vorkommen.

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Von den 270 ausgestellten Vögeln waren 184 von Zuchtrichtern im Vorfeld bewertet und prämiert worden. Sieger wurden Leonhard Sedlbauer mit einem Rubinkehlchen in der Sparte Exote und Josef Haberlander mit einem Agapornis Roseicollis Orangemaske in der Sparte Großsittiche. Bei den Kanarienvögeln gewannen Andreas Buchner (Farbkanarien Lipochrom rot intensiv und Melanin rot-schwarz) sowie Klaus Steinhilb (Positurkanarien lizzard). Bei den Waldvögeln siegte Reinhard Baumgartl mit einem Star.

Der beste domestizierte Prachtfink war die weißbrüstige Gouldsamadine von Josef Haberlander. Bei den nicht domestizierten Prachtfinken machte die Binsenamadine von Franz Schwaiger das Rennen. Beste Jungzüchterin bei den Kanarien Fife Schimmel wurde Verena Wolf.

Vor den Käfigen, Volieren und Vitrinen staunten die Vogelfreunde über die Artenvielfalt und intensive Farbenpracht der gefiederten »Ausstellungsstücke«. »Heuer waren besonders viele Auswärtige unter den Besuchern, aus der ganzen Region, aus Österreich, aber auch viele Urlauber«, sagte Siegfried Huber vom Vogelzuchtverein.

Die preisgekrönten Zuchtergebnisse waren in rund 190 Einzelkäfigen und Volieren zu sehen. Außerdem gab es in sieben Großvolieren Sittiche und Papageien aus Australien und Südamerika zu bestaunen. In zwei Volieren waren einheimische Waldvögel untergebracht, wie Stieglitz, Birkenzeisig und Dompfaff. Die Exoten unter anderem aus Afrika, Asien, Australien und Südamerika waren in Glasvitrinen zu bewundern. In Beschreibungen an den Käfigen lernten die Besucher Wissenswertes über die Eigenart der Vögel und deren ursprüngliche Lebensräume kennen.

Zum Rahmenprogramm gehörten eine Tombola, ein Brotzeitbetrieb und Kuchenmarkt sowie ein Vogelmarkt, in dem einige Vögel ihren Besitzer wechselten. Der Futtermittelstand bot alles, was das Vogelherz begehrt – vom Vogelspielzeug bis zum artgerechten »Leckerli«. bvd