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Viren kommen oft per E-Mail

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Viele E-Mails erreichen die Internetnutzer fast täglich. Beim Öffnen der elektronischen Post sollte man jedoch vorsichtig sein – gerade bei Absendern, die man nicht kennt, können oft Viren enthalten sein. (Foto: Brenninger)
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Der Schriftverkehr per E-Mail ist sowohl im Geschäfts- als auch im Privatbereich nicht mehr wegzudenken. Doch Vorsicht ist geboten. »Immer mehr Viren und Trojaner sind in sogenannten »zip-Dateien«, die sich im E-Mail-Anhang befinden und als Massen-Mails versandt werden, versteckt«, sagt Kriminalhauptkommissar Christian Weiß. Er gibt in unserer Serie »Sicher im Internet« Tipps, worauf man bei E-Mails unbedingt beachten sollte:


• Die Weitergabe Ihrer E-Mail-Adresse sollten Sie sorgsam prüfen. Am Besten geben Sie diese nur an Bekannte und sonst vertrauenswürdige Personen und Institutionen weiter.

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• Öffnen Sie keine Dateianhänge, die von unbekannten Absendern stammen! Hier besteht immer die Gefahr, dass Ihr Rechner mit einem Schadprogramm infiziert wird. Dies gilt aber auch für Dateianhänge von bekannten Absendern, die Ihnen vielleicht merkwürdig vorkommen. Im Zweifelsfall fragen Sie deshalb vorsichtshalber beim Absender nach.

• Zur Zeit werden massenhaft Rechnungen und Mahnungen per E-Mail verschickt. Öffnen Sie diese Dateianhänge vorerst nicht! Dahinter verbirgt sich in der Regel ein Schadprogramm.

• Bedenken Sie auch, dass Ihnen niemand etwas schenken will. Verfahren Sie deshalb auch bei angeblichen Gewinnmitteilungen und anderen unseriösen Angeboten, die Sie per E-Mail erhalten, so wie mit Ihrer Werbung im Briefkasten – ab damit in den Papierkorb.

»Und natürlich sollte man nicht vergessen, einen aktuellen Virenscan durchzuführen«, rät Weiß. Die Tipps unserer Serie »Sicher im Internet« können Sie auch unter www.traunsteiner-tagblatt.de unter der Rubrik Service nachlesen. SB