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Vier neue Gemeinderatsmitglieder in Nußdorf

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Als neue Mitglieder des Nußdorfer Gemeinderates vereidigt wurden Toni Wimmer (von links), Sebastian Schauer, Helene Lex und Franz Aigner. Die Vereidigung führte Bürgermeister Hans Gnadl (Mitte) durch. Gnadl würdigte auch die aus dem Ratsgremium ausgeschiedenen Mitglieder: Hans Dandl (von rechts), Dr. Ludwig Kroiß, Josef Schroll und Resi Götzinger. (Foto: Volk)

Nußdorf. Die Vereidigung von vier neuen Mitgliedern des Gemeinderates und die offizielle Verabschiedung der ausgeschiedenen Ratsmitglieder standen im Mittelpunkt der konstituierenden Sitzung des Ratsgremiums im Nußdorfer Rathaus. Zudem fand die Wahl der Stellvertreter des wiedergewählten Bürgermeisters Hans Gnadl statt. Zum Zweiten Bürgermeister wurde Peter Volk (UWG) gewählt, Dritter Bürgermeister ist Gerhard Mittermaier (CSU).


Bürgermeister Gnadl würdigte zu Beginn der Sitzung das Engagement der vier Gemeinderäte, die sich nicht mehr zur Wahl stellten und aus dem Gremium ausgeschieden sind. Er dankte Resi Götzinger, Hans Dandl, Dr. Ludwig Kroiß und Josef Schroll für ihr ehrenamtliches Wirken und die viele Zeit, die sie für die Arbeit im Gemeinderat aufgewendet haben.

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Resi Götzinger und Josef Schroll gehörten dem Gemeinderat zwölf Jahre an; Hans Dandl und Dr. Ludwig Kroiß waren sechs Jahre Mitglieder des Gremiums. Als Dank für ihren Einsatz um das Gemeinwohl überreichte ihnen der Bürgermeister ein Geschenk. Als neue Mitglieder des Gemeinderates vereidigt wurden Helene Lex (CSU), Franz Aigner (BL), Sebastian Schauer (UWG) und Anton Wimmer (CSU).

Nach dem einstimmigen Beschluss, dass zwei weitere Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt werden, fand die Wahl des Zweiten Bürgermeisters statt. Dabei stimmten 12 der 15 Ratsmitglieder für Peter Volk, der schon in der letzten Legislaturperiode Gnadls erster Stellvertreter war. Auch Gerhard Mittermaier wurde im Amt des Dritten Bürgermeisters bestätigt. Für ihn stimmten elf Ratsmitglieder, drei für Max Eder, der sich ebenfalls zur Wahl stellte.

Als weiterer Stellvertreter des Bürgermeisters wurde Franz Purzeller bestellt. Purzeller ist seit 1978 Mitglied des Gemeinderates und damit dienstältestes Ratsmitglied. Aufgrund seiner langjährigen und umfangreichen Erfahrung sei er eine wertvolle Unterstützung des Rathauschefs und seiner Stellvertreter, betonte Bürgermeister Gnadl.

Einstimmig beschloss das Ratsgremium die neue Geschäftsordnung des Gemeinderates. Darin verbunden ist die Verpflichtung, dass das Gremium in der nächsten Sitzung über eine »Bürgerviertelstunde« beraten wird. Max Eder hatte vorgeschlagen, den Bürgern im Rahmen der öffentlichen Gemeinderatssitzungen eine Zeitspanne einzuräumen, in der sie den Bürgermeister und die Gemeinderäte Fragen stellen oder Anträge vortragen können.

Künftig wird es als beratende Ausschüsse den Hauptausschuss (früher Finanz- und Hauptausschuss) und den Rechnungsprüfungsausschuss geben. Den Vorsitz im Hauptausschuss hat Bürgermeister Hans Gnadl. Des Weiteren gehören Gerhard Mittermaier, Anton Wimmer (beide CSU), Franz Purzeller, Hans Stöger (beide UWG) und Max Eder (BL) dem Hauptausschuss an.

Dem Rechnungsprüfungsausschuss, dessen Vorsitzender Zweiter Bürgermeister Peter Volk ist, gehören Gerhard Lackner, Sebastian Schauer (beide UWG), Helene Lex, Thomas Ober (beide CSU) und Uwe Kleinert (BL) an. Als Verbandsräte in den Zweckverband zur Wasserversorgung »Harter Gruppe« wurden Gerhard Mittermaier, Thomas Ober (beide CSU), Gerhard Lackner (UWG) und Hans Posch (UWG) entsandt. Bürgermeister Hans Gnadl gehört dem Verbandsrat als geborenes Mitglied an.

Als Eheschließungsstandesbeamter wurde Bürgermeister Hans Gnadl bestellt. Damit ist es möglich, dass sich Paare auch im Nußdorfer Rathaus trauen lassen können, obwohl die Aufgaben des Standesamtes ansonsten im Chieminger Rathaus erledigt werden.

Als Ortsheimatpfleger wurde Josef Ippenberger bestellt, als Jugendvertreter sind Helene Lex und Anton Wimmer, unterstützt von Hans Stöger tätig und Senioren- und Behindertenbeauftragte sind wie bisher Peter Volk und Helene Halser. Das Sitzungsgeld als Aufwandsentschädigung für die ehrenamtlichen Gemeinderatsmitglieder wurde auf pauschal 40 Euro festgelegt. pv