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Vier mögliche Varianten für »Dorfbreiten«

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Bergen. Fritz Schmuck aus Siegsdorf, der ständige Stellvertreter des Geschäftsführers des Tourismusverbundes Bergen-Siegsdorf, hat sich dem Bergener Gemeinderat in dessen jüngsten Sitzung vorgestellt. Der Touristikfachwirt, der seit 1. Dezember dieses Amt innehat, betonte die gute Zusammenarbeit mit seinem Geschäftsführer, Wolfgang Helldobler aus Bergen. Er kündigte an, dass am 25. März eine gemeinsame Tourismusausschuss-Sitzung mit gemeindlichen Vertretern und der Tourismusvereine aus den Gemeinden Bergen und Siegsdorf stattfinden wird.


Christian Sextl vom Ingenieurbüro Sextl aus Erlstätt informierte das Gremium über die geplante Bebauungsplan-Änderung »Enthal-Bernhaupten« für den Bereich »Dorfbreiten« und stellte vier Varianten für eine mögliche Erschließung dieses neu auszuweisenden Baugebiets vor. Schwerpunkt seiner Vorstellung war die Straßenführung. Die Varianten bezogen sich dabei auf Stichstraßen mit Wendekreis beziehungsweise Wendehammer wie auch die Möglichkeit auf eine Ringstraße. Ein wichtiger Punkt war auch die Entwässerung des Bereiches.

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Bürgermeister Bernd Gietl sagte, die Fraktionen im Gemeinderat werden die vier Planungsvarianten erhalten und in der nächsten Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 14. März, einen Beschluss fassen, welche der vier möglichen Varianten zum Tragen kommen wird.

Der Bürgermeister berichtete über die erste Wintersportwoche in Bergen und Siegsdorf, die auf gemeinsame Initiative die beiden Gemeinden und der Tourismusverbund Bergen- Siegsdorf Mitte Februar über mehrere Tage für Einheimische und Gäste veranstaltet hatten. Dabei gab es Langlaufkurse, Staffelspiele, einen Biathlon-Wettkampf, einen abendlichen Workshop und einen Wachskurs. Gietl sagte, die Zusammenarbeit zwischen Bergen und Siegsdorf würde ausgezeichnet klappen. 2014 werde es wieder eine Wintersportwoche in Bergen und Siegsdorf unter dem Motto »Aktiv auf Schnee und Eis« geben.

Sein Einvernehmen erteilte das Gemeindegremium zum Bauantrag auf Erneuerung eines bestehenden Dachstuhls und Errichtung einer Dachgaube bei einem Anwesen in der Grieserstraße.

Positiv beschieden wurde auch die Anfrage zur Bebauungsmöglichkeit eines Grundstücks mit einem Doppelhaus am Bachbauernweg in Bergen. Zustimmung gab es außerdem für den Tekturantrag zum Einbau einer zweiten Wohnung in ein bestehendes Gebäude im Ramberger Weg.

Keine Zustimmung gab es für die Bauvoranfrage von Baukonzept Chiemgau zum Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses auf einem Grundstück am Schellenbergweg. Der Grund: Hier ist nur eine maximal überschaubare Grundfläche für Häuser bis 200 Quadratmeter zulässig; das Vorhaben des Antragstellers diese Grundfläche jedoch wesentlich übersteigt, hieß es. OH