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Vielfalt und Kreativität gelobt

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Dieser Krauthobel von 1787 ist noch immer gut zu gebrauchen. Er war bei der zweitägigen Gartenausstellung in Lampoding im Einsatz. (Foto: Albrecht)

Kirchanschöring. Die Gartenausstellung des Gartenbauvereins Lampoding, des Kreisverbandes Traunstein für Gartenkultur und Landespflege und der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt Traunstein in der Lodronhalle in Lampoding war eine Schau der Kultur, der Fruchtbarkeit, der Vielfalt und der Schönheit des Landkreises. Die 30 teilnehmenden Gartenbauvereine, der Kreisverband und der Imkerverein Kirchanschöring gaben sich sehr viel Mühe.


In seiner Eröffnungsrede betonte der Kreisvorsitzende der Gartenbauvereine des Landkreises Traunstein, Michael Luckas, der Garten stelle eine Verbindung von Mensch und Natur her. Er sei auch ein Anstoß zu Kreativität und künstlerischem Wirken. Luckner lobte die Gestaltung der Ausstellung. Es sei eine »tolle Veranstaltung«, meinte Luckner. Er dankte Kreisfachberater Georg Unterhauser, der die »treibende Kraft« dahinter war und dem Gartenbauverein Lampoding mit Vorstand Hermann Gschirr für die ausgezeichnete Organisation.

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Bürgermeister Hans-Jörg Birner zeigte sich begeistert, dass schon zur Eröffnung so viele Besucher gekommen seien. Es sei eine Ausstellung, »die sich sehen lassen kann«. Es gebe offensichtlich eine beeindruckende Vielfalt und Kreativität in den Gartenbauvereinen des Landkreises. Zugleich solle die Gartenschau eine Inspiration sein für das Projekt der Gemeinde, eine Ökoregion um den Waginger See zustande zu bringen. Sie sei eine Gelegenheit, Bewusstsein zu schaffen für die Natur und die Region, betonte er.

Der Landratsstellvertreter und Bürgermeister von Waging, Herbert Häusl, sagte, die Ausstellung zeige die herausragende Kulturlandschaft des Landkreises Traunstein. Der Garten fördere darin die Lebensfreude bei Jung und Alt und mit dem Blumenschmuck allenthalben auch den Tourismus, der sich mit mehr als vier Millionen Übernachtungen in 2012 sehr gut entwickle. »Ohne die Gartler wäre der Landkreis nicht das, was er ist«, beteuerte Häusl. Die Veranstaltung zeige, meinte er, was durch ein gutes Miteinander erreichbar sei.

Bezirksvorstand Wolfram Vaitl-Gloo sagte, der Bezirksverband Oberbayern sei mit seinen über 140 000 Mitgliedern der größte in ganz Bayern und Veranstaltungen wie diese seien eine hervorragende Chance sich zu repräsentieren. Während es in städtischen Regionen einige Probleme gebe, die Mitgliedschaft zu halten, sei die Situation in ländlichen Gebieten noch sehr gut. Ausstellungen wie diese trügen dazu bei.

Bei einem Rundgang wurden das Ausmaß der Kreativität und die Bandbreite der Arbeit der Gartenbauvereine offensichtlich. Da waren nicht nur Dinge aus dem Garten selbst zu sehen, sondern auch die künstlerische Darstellung der Produkte – von Gemüse und Obst bis zu handwerklichen Fertigkeiten und Produkten wie Brot, Marmeladen, Säften, Bränden und Likören. Jeder der Vereine hatte die ihm zustehenden 16 Quadratmeter hervorragend genutzt und zeigte, wie viel Potenzial in den Vereinen steckt. Unterhalten wurden die Aussteller und Besucher durch die ausgezeichnete Musik der Blaskapelle Kirchanschöring. al