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Vielfältige Angebote für Jugendliche

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Die Jugendsiedlung aus der Vogelperspektive: Das Areal der Sozialeinrichtung liegt im Bereich Frühlinger Spitz. (Foto: Jugendsiedlung)

Traunreut – Die Jugendsiedlung in Traunreut stellt am Freitag und Samstag im Rahmen ihrer »Tage der offenen Tür« ihr umfangreiches Angebot vor. Ein buntes und unterhaltsames Programm begleitet die Besucher und lässt sie intensiv und hautnah die Jugendsiedlung, die zu den wichtigen Sozialeinrichtungen in Bayern gehört, kennenlernen.


Schüler und Lehrer der Berufsschule zeigen Arbeiten aus den verschiedenen Fachbereichen. Zudem gibt es Info- und Verkaufsstände, Präsentationen, Führungen und Kinderschminken und die Schüler aus dem Bereich Hauswirtschaft versorgen die Gäste mit kleinen Köstlichkeiten. In der Gärtnerei wird die »Pflanze des Jahres« getauft.

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Zwölf Werkstätten in verschiedensten Branchen

Zu den zwölf Werkstätten innerhalb des Ausbildungsbereiches der Jugendsiedlung gehören Gartenbau, Recycling, Metall-, Farb-, Holz- und Elektrotechnik, Friseur, Verkauf, Gastronomie, Hauswirtschaft und Lagerverwaltung. Benachteiligte Jugendliche finden hier eine Ausbildung, die für sie Erfolg verspricht.

Bei dieser überbetrieblichen Ausbildung ist es in der Jugendsiedlung möglich, die Jugendlichen individuell in vielen Bereichen zu fördern und ihnen so zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen. Begleitend dazu besuchen die Auszubildenden die »Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung der Jugendsiedlung Traunreut«. Die Bundesagentur für Arbeit fördert und genehmigt diese Ausbildung in Abstimmung mit der Jugendsiedlung und den Erziehungsberechtigten.

Eine weitere Säule der Jugendsiedlung ist das »Haus für Kinder« – ein kleines Paradies für fast 100 Mädchen und Buben. Sie besuchen hier Kindergarten oder Krippe auf einem kindgerechten Areal. Gesunde und beeinträchtigte Kinder werden hier gemeinsam ideal gefördert. Die »großen« Besucher können am Samstag das »Haus für Kinder« besichtigen, während die kleinen Gäste sich die Zeit mit Theateraufführungen, Spielen, Tanz und einer Hüpfburg vertreiben.

Ein wichtiger Teil der Traunreuter Sozialeinrichtung, die Schüler aus Ober- und Niederbayern besuchen, ist das moderne Wohnheim mit seinen Wohngruppen, die während der »Tage der offenen Tür« den Besuchern offen stehen. Hier leben Jugendliche, die nicht täglich pendeln können, sowie unbegleitete jugendliche Flüchtlinge, die in der Jugendsiedlung eine neue Heimat gefunden haben. Zur Unterhaltung steht die neue Boulderwand zur Verfügung und die Sansibar bietet alkoholfreie Cocktails an.

Elektrogeräte reparieren oder entsorgen lassen

Zum Programm der »Tage der offenen Tür« gehören zudem ein Verkehrssicherheitsparcours und die Aktion »Verwenden statt verschwenden«. Hier überprüfen der Ausbildungsmeister zusammen mit Schülern kleine Elektrogeräte, die entweder wieder verwendet oder fachgerecht entsorgt werden.

Heiner Roth, Geschäftsführer der Jugendsiedlung, betont: »Wir wollen an diesen beiden Tagen Jugendlichen, Eltern, Schulen, Betrieben und allen Interessierten die Möglichkeit geben, die Jugendsiedlung hautnah zu erleben.« Mit einem Shuttlebus können die Besucher im weitläufigen Areal der Sozialeinrichtung an der Waginger Straße/Frühlinger Spitz und Adalbert-Stifter-Straße sowie am Frühlinger Spitz hin und her pendeln und lernen so die Vielfältigkeit der Jugendsiedlung kennen.

Die Tore der Jugendsiedlung sind am Freitag von 12 bis 16   Uhr und am Samstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet, wobei das Haus für Kinder nur samstags besichtigt werden kann. cs