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Viele Weggefährten feierten mit Georg Zandl

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Der Jubilar Georg Zandl (vorne) hielt in der Siegsdorfer Pfarrkirche einen Dankgottesdienst. Dekan Konrad Eder (von links) aus dem Pfarrverband Jetzendorf-Steinkirchen, der Siegsdorfer Pfarrer Thomas von Rechberg und der neue Berchtesgadener Pfarrer Monsignore Thomas Frauenlob waren dabei Konzelebranten.

Siegsdorf. Geistlicher Rat Georg Zandl feierte seinen 90. Geburtstag unter anderem mit einem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche Siegsdorf. Der gebürtige Traunsteiner wurde dabei zunächst von Angehörigen der Pfarrei Haslach sowie Dekan Georg Lindl und Pater Ferdinand Zech als Vertreter der Stadtkirche Traunstein überrascht. Die Haslacher hatten Musikinstrumente mitgebracht und spielten dem Jubilar vor seinem Zimmer im Alten- und Pflegeheim Siegsdorf ein Ständchen. Weiter ging es mit einem Weißwurstfrühstück im Gasthaus Neue Post.


Zum Dankgottesdienst waren Delegationen aus seinen ehemaligen Wirkungsstätten Ismaning und Oberhaching gekommen. Eine Abordnung der Katholischen Arbeitnehmerbewegung München, deren Bezirks-Präses Zandl lange Jahre war, war wie Maria Wittmann von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland des Diözesanverbandes München und Freising, deren Stellvertretender Präses auf Diözesanebene Zandl viele Jahre lang war, dabei.

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Auch die Traunsteiner Gebirgsschützen, die Krieger- und Soldatenkameradschaft Haslach, Angehörige des Frauen- und Mütterbündnisses Haslach und viele weitere Weggefährten waren der Einladung gefolgt. Der neue Berchtesgadener Pfarrer Monsignore Thomas Frauenlob, Dekan Konrad Eder aus dem Pfarrverband Jetzendorf-Steinkirchen und der Siegsdorfer Pfarrer Thomas von Rechberg als Konzelebranten rundeten den festlichen Rahmen ab. Monsignore Frauenlob sprang kurzfristig als Prediger für den stimmlich angeschlagenen Jubilar ein. Er konnte dabei über einige Gegebenheiten aus der gemeinsamen Vergangenheit berichten.

Nach dem Gottesdienst standen die Gebirgsschützen vor der Kirche Spalier und schossen zu Ehren des Jubilars zweimal Salut. Beim Mittagessen im Siegsdorfer Festsaal würdigte Michael Elsen die Lebensleistung von Georg Zandl.

Siegsdorfs Bürgermeister Thomas Kamm überbrachte dem »Neubürger« die Glückwünsche der Gemeinde und übergab einen Bildband von Ernst von Dombrowski. Bürgermeister Michael Sedlmair, der die Ismaninger Delegation anführte, blickte zurück auf vergangene Zeiten. Er übergab als Geschenk ein Ismaninger Markenzeichen, einen überdimensionalen Krautkopf.

Maria Wittmann bedankte sich bei Pfarrer Zandl, dass er, obwohl er nur Stellvertretender Präses war, immer präsent und zur Stelle war, wenn Probleme auftraten. Sie wünschte ihm, dass er seinen Lebensabend noch möglichst lange genießen könne.

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