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Viele sind der Kameradschaft schon seit vielen Jahren treu

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Die Krieger- und Soldatenkameradschaft ehrte langjährige Mitglieder. Unser Foto zeigt (vordere Reihe, von links) Hans Kreuzeder, Josef Irlacher, Raimund Schuhegger, Josef Lapper, Franz Hoiß und Josef Göpperl; (hintere Reihe, von links) Michael Lamminger, Siegfried Heigl,Helmut Perchermeier, Franz Schupfner, Johann Rentz, Anton Siglreitmaier, Karl-Heinz Neumann, Hans Hermann Brandl, Johann Schwangler, Karl Egger und Nick Frank. (Foto: Buthke)

Waging am See. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Waging am See im Gasthof Wölkhammer stand die Ehrung zahlreicher Mitglieder, die dem Verein seit vielen Jahren die Treue gehalten haben. Einen Erinnerungskrug für 50 Jahre Mitgliedschaft überreichte der Vorsitzende Nick Frank an Raimund Schuhegger.


Urkunden für 40 Jahre Mitgliedschaft bekamen Hans Hermann Brandl, Karl Egger, Josef Göpperl, Josef Irlacher, Josef Lapper, Helmut Perchermeier, Johann Rentz und Johann Schwangler. Seit 25 Jahren sind Siegfried Heigl, Franz Hoiß, Michael Lamminger, Karl-Heinz Neumann und Franz Schupfner bei der Kameradschaft.

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Patenschaft mit der 6. Kompanie beendet

»Sie stehen zu ihrem Verein und halten ihm die Treue«, freute sich Bürgermeister Herbert Häusl. Betrübt war er dagegen darüber, dass die Patenschaft der Marktgemeinde mit der 6. Kompanie in Bad Reichenhall wegen deren Auflösung beendet sei. Es seien über fünf schöne Jahre mit vielen gemeinsamen Veranstaltungen gewesen, sagte er rückblickend. »Höhepunkte waren die drei Gelöbnisse auf dem Strandbadgelände mit Beteiligung unserer Ortsvereine.« Häusl hielt den unmittelbaren Kontakt zwischen den Soldaten und der Bevölkerung für sehr bedeutsam. »Unseren Soldaten muss der Rücken gestärkt werden, denn sie sichern den Frieden«, so der Bürgermeister. Neben den Friedensmissionen in aller Welt dürfe nicht vergessen werden, dass die Hauptaufgabe der Bundeswehr weiterhin der Schutz des Vaterlands und damit der Heimat sei.

Nicht vergessen dürfe man ebenso diejenigen, die im Zweiten Weltkrieg gedient und dabei gefallen seien. Und auch diejenigen nicht, die den Krieg überlebt hätten, denn sie hätten ein völlig desolates Land wieder aufgebaut. »Davon profitieren wir heute alle«, betonte Häusl. Der Waginger Krieger- und Soldatenkameradschaft bescheinigte er, ein recht aktiver Verein zu sein. Als Beispiel nannte er die alljährliche Heimkehrer Dank- und Friedenswallfahrt auf den Mühlberg. Dies zeige die Verbundenheit zum Glauben und zur Heimat. Niemand sei gerne in den Krieg gezogen. »Und die heim gekommen seien, danken es«, sagte er. Besser könne man nicht für den Frieden werben.

Dass der Verein auch in diesem Jahr wieder aktiv sein wird, belegte der Vorsitzende Frank mit seinem Ausblick auf das Jahresprogramm. Die Kameradschaft beteiligt sich an den Gründungsfesten der Krieger- und Soldatenkameradschaften Freutsmoos und Saaldorf und Laufen-Leobendorf sowie des TSV Waging, am Jahrtag der Krieger- und Soldatenkameradschaft Otting und an der Gauversammlung in Taching. Der Verein selbst veranstaltet wieder die Heimkehrer Dank- und Friedenswallfahrt auf den Mühlberg und das Minigolfturnier auf der Anlage am Kurpark.

Schriftführer Hans Kreuz-eder gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr, unter anderem mit der Teilnahme an den Gründungsfesten der Krieger- und Soldatenkameradschaft Surheim und der Musikkapelle »Jung Otting«, an der Gauversammlung in Leobendorf, an der Orgeleinweihung auf dem Mühlberg, am Jahrtag der Krieger- und Soldatenkameradschaft Otting. Seinen Ausführungen zufolge hat der Verein 230 Mitglieder, davon sind noch 21 Kriegsteilnehmer im Alter zwischen 85 und 93 Jahre. Bjr