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Viele langjährige Mitglieder wurden geehrt

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Vorsitzende Elvira Kraller (links) und zweiter Bürgermeister Ludwig Prechtl (rechts) zeichneten Rosina Steinmaßl (von links), Brunhilde Götzinger, Irmgard Obermayer und Johann Gröbner für langjährige Mitgliedschaft im Gartenbauverein aus. (Foto: Albrecht)

Petting – Ein Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahrs, die Ehrung langjähriger Mitglieder sowie ein interessanter Vortrag standen im Mittelpunkt der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Petting.


In ihrem Rückblick erwähnte Vorsitzende Elvira Kraller den Ausflug nach Salzburg zum ORF samt Besichtigung des Botanischen Gartens. Im Sommer standen einige Gartenbesichtigungen auf dem Programm. Für das Ferienprogramm unternahm der Verein einen Ausflug zum Salzbergwerk in Berchtesgaden und danach noch zum Hintersee. Sowohl der Zweitagesausflug und der ersatzweise angebotene Tagesausflug mussten ausfallen, sagte Kraller. Die Vorstandschaft habe aber kürzlich eine Tagesfahrt nach Kremsmünster unternommen, wo heuer die Oberösterreichische Gartenschau stattfand.

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Kraller zeichnete außerdem 15 Mitglieder für 25-jährige Treue zum Gartenbauverein aus. Für ihre 40-jährige Zugehörigkeit wurden Josef Leitenbacher und Aloisia Singhammer mit Blumen und Urkunden bedacht. Seit 50 Jahren sind Brunhilde Götzinger, Johann Gröbner, Johann Hartl, Irmgard Obermayer, Anni Schwangler, Genoveva Singhartinger und Rosina Steinmaßl bei den Gartlern dabei. Auch sie erhielten Geschenke und Urkunden.

In seinem Grußwort dankte zweiter Bürgermeister Ludwig Prechtl für die Verschönerung des Dorfs durch den Blumenschmuck. Auch bei Umzügen und Festen sei der Gartenbauverein immer dabei, um mit Blumen und Girlanden einen schönen und würdigen Rahmen zu bereiten. Er hofft, dass das auch in Zukunft so bleiben werde.

Christa Weiß aus Obing hielt einen interessanten Vortrag zum Thema »Dirndlbirl und Hoiastaudn«. Für einige Gartenfreunde dürfte es überraschend gewesen sein, wie viele Beeren in unserer Gegend gedeihen. Schon seit Urzeiten dienten viele davon zur Ernährung und sogar zu medizinischen Zwecken. Beim Gebrauch mancher Beeren sei aber auch Vorsicht angebracht, so Weiß, denn diese seien in verschiedenen Graden und bei unsachgemäßer Behandlung giftig. Einige davon könnten sogar tödlich sein.

Das »Dirndlbirl«, im Hochdeutschen als Kornelkirsche bekannt, diene zum Beispiel als Nahrung für Bienen und Insekten. Aus »Hoia«, den Holunderstauden, lasse sich ein sehr guter Saft gewinnen. Weiß erwähnte in ihrem, etwa eineinhalb Stunden dauernden, Vortrag noch eine Unzahl weiterer Beeren, deren Erkennungsmerkmale und Verwendungsmöglichkeiten.

Vorsitzende Elvira Kraller gab noch eine Vorschau auf anstehende Termine. Sie machte unter anderem auf das Jubiläum der Männerkongregation Petting und das zehnjährige Jubiläum der Priesterweihe und Primiz von Hubert Abfalter aufmerksam. Noch bis zum 27.  Oktober findet in der Gemeindeverwaltung Saaldorf eine Ausstellung zum Thema »Tatort Garten« statt. Abschließend gab Kraller noch bekannt, dass die Jahreshauptversammlung am 15. Februar stattfinden wird. al

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