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Viele Besucher und Anbieter kamen zum Apfelmarkt

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Frische Äpfel, aber auch verarbeitete Obstprodukte wurden am Sonntag beim Traunsteiner Apfelmarkt angeboten. (Fotos: Wittenzellner)
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Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, sich über das Obst aus der Region zu informieren.

Traunstein. Die Vielfalt der heimischen Apfelsorten ist beim Traunsteiner Apfelmarkt deutlich geworden. Schon zum 13. Mal fand die Veranstaltung in Kooperation zwischen dem Landschaftspflegeverband Traunstein, der Stadt Traunstein und der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe statt.


Bei sonnig-warmen Temperaturen war für die vielen Apfel- und Obstliebhaber eine ganze Menge geboten. Erzeuger und Direktvermarkter, deren Produkte wie Apfelsaft, Most, Dörrobst oder Apfelessig ausschließlich aus Streuobstwiesen der näheren Region und des Rupertiwinkels kamen, boten ihre Produkte an und informierten über den »König der Früchte«.

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Natürlich durfte auch frisches Obst nicht fehlen, mit dem sich die vielen Besucher versorgen konnten, die insbesondere ab der Mittagszeit verstärkt auf den Traunsteiner Stadtplatz kamen. Äpfel in allen Größen und Farben zeigten die optische und geschmackliche Vielfalt, die die heimischen Streuobstwiesen zu bieten haben. An einem Stand konnte man in einem Spiel die verschiedenen Sorten erraten. An verschiedenen Ständen wurden wohlschmeckende Apfelprodukte wie beispielsweise frische Apfelkücherl herausgebacken, deren Duft sich über den Stadtplatz verteilte.

Ergänzt wurde das reichhaltige Angebot noch durch Imkerhonig aus regionaler Herstellung und Verarbeitung, mit denen sich Besucher eindecken konnten. Dabei konnte man auch den Bienen beim »Arbeiten« zusehen was insbesondere Kinder begeisterte.

Die Initiatoren nutzten die Gelegenheit, auf die Bedeutung des Streuobstanbaus in der Region hinzuweisen oder einfach auch für den Apfel als wohlschmeckendes und gesundes Lebensmittel zu werben. Tragen doch schon zwei bis drei Äpfel am Tag dazu bei, dass der Organismus wichtige Vitamine und gesunde, lebenswichtige Stoffe wie beispielsweise Mineralstoffe oder Spurenelemente erhält.

Vereine und Institutionen boten eine Vielzahl von Informationen rund um das Thema Streuobst. Am Stand der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege konnte man sich daneben Obstsorten bestimmen lassen. Mit verschiedenen Sprüchen, aufgeklebt auf das Stadtplatz-Pflaster, versuchte man darüber hinaus für den Anbau- und den Kauf regionaler Produkte zu sensibilisieren. awi