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Viele Besucher beim Rauhnachtsmarkt

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So manches Mädchen, wie hier die Italienerin Cristina Martinis, geriet in die Fänge der Perchten (Foto: Burghartswieser)

Ruhpolding – Der Ruhpoldinger Rauhnachtsmarkt ist mittlerweile schon zu einer kleinen Tradition geworden. Zwischen Weihnachten und Neujahr verwandelt sich der Ruhpoldinger Kurpark in einen magischen Ort, und der »etwas andere Markt« präsentierte sich erneut von der besten Seite. Mehrere tausend Besucher kamen an den drei Tagen, um das Marktgeschehen zu genießen.


Bereits zum fünften Mal organisierten Elke und Wolfgang Loders den Rauhnachtsmarkt, der in diesem Jahr seine 14. Auflage fand. Der Kurpark strahlte durch die dezente Beleuchtung eine gemütliche Atmosphäre aus, und 26 Tannenbäume vom Traunsteiner Christkindlmarkt fanden eine weitere Verwendung und trugen ebenfalls zur heimeligen Atmosphäre bei.

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Die Besucher fanden in den weit über 20 Holzhäuschen, Zelten und an den Verkaufsständen traditionelle Handwerkskunst wie Holzartikel, Laternen oder Keramik und Fellprodukte sowie Schmuck und Glaskunst. Als kulinarische Spezialitäten wurden Schmalzgebackenes, deftige Grillsachen angeboten.

Die Eröffnung hatte Bürgermeister Claus Pichler vorgenommen. Der »verführerische Duft des Marktes« sei ihm auf dem Weg hierher bereits entgegengeschlagen, sagte er. In diesem Zusammenhang lobte er die große Mühe, die sich die vielen Fieranten gemacht haben. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnungszeremonie von der »Soat'nknöpfe Musi« aus Bergen. Danach begleiteten die »Ruhpoldinger Alphornbläser« durch den Abend.

Tags darauf trug Anni Stief »Rauhnachtsgeschichten« vor. Abends wurde es »mystisch und gruselig schön« beim Perchtenlauf der »Kalchofen-Pass« und der »Rauschberg-Pass«. Beide Gruppierungen mischten sich nach der geisterhaften Tanzaufführung vor dem Musikpavillon unter das überaus zahlreich erschienene Publikum.

Der letzte Tag stand im Zeichen der Musikanten. Zunächst ließen die »Käferstoana« ihre schöne Stubnmusi erklingen, und die »Taubensee Tanzlmusi« spielten bis zum Marktende. hab