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Viele Besucher beim Begegnungsfest

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Vor allem für die Kinder war das Begegnungsfest eine schöne Veranstaltung. Aber auch Jugendliche und Erwachsene kamen miteinander ins Gespräch. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein – Gut besucht war das Begegnungsfest in der Auferstehungskirche. Ziel war es, dass sich die Bewohner der Asylunterkunft an der Seuffertstraße, Bürger sowie Helfer in ungezwungener Atmosphäre treffen.


Eigentlich hätte das Fest schon am 17. September stattfinden sollen, wurde aber wetterbedingt verlegt. So fand das Fest nun zeitlich zum Café International statt. Die Asylsozialarbeiter der Diakonie, der Helferkreis Seuffertstraße sowie die Kontaktstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer der Arbeiterwohlfahrt sorgten mit dem Traunsteiner Netz für den gelungenen Rahmen. Auch der Malteser Hilfsdienst engagierte sich stark. Bereits ab fünf Uhr morgens waren Helfer aktiv und bereiteten das Fest vor. Britta Barth von der Asylsozialarbeit lobte die vielen Helfer, die dazu beigetragen hatten, dass das Fest ein Erfolg wurde.

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Oberbürgermeister Christian Kegel sagte, »die Menschen, die bei uns Schutz suchen, sind willkommen.« Man wolle sich als »weltoffene Bürger zeigen«. Der evangelische Pfarrer Barthel Pichlmeier hielt mit Diakon Heinrich Vogl eine kurze Andacht – gemeinsamer Nenner aller Weltreligionen sei der Wunsch nach Frieden. Gemeinsam wurde das Protestlied aus den 1960-er Jahren »We shall overcome« (»Wir werden überwinden«) gesungen. Live-Musik war fester Bestandteil beim Begegnungsfest, verschiedene Spielstationen begeisterten vor allem Kinder und Jugendliche.

Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Tanz. Asylbewerber aus Afghanistan und Syrien hatten den DJ gebeten, ihre mitgebrachte Musik zu spielen. Die Verantwortlichen des Begegnungsfests zeigten sich am Ende zufrieden mit dem Nachmittag, der optimal zum Café International passte. awi