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Viele Aufgaben stehen 2017 an

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Grassau – Auch wenn das Jahr 2016 bereits recht arbeitsreich war, stehen 2017 weitere wichtige Vorhaben auf der Agenda des Marktgemeinderats. Bürgermeister Rudi Jantke nannte die wichtigsten in der Jahresabschlusssitzung.


Natürlich wird das Schulhausprojekt auch 2017 dominieren. Zunächst stehen der Abriss der alten Turnhalle und anschließend der Neubau der großen Sporthalle auf dem Programm. Zudem werden die Maßnahmen zur Barrierefreiheit erfolgen und vielleicht kann auch bereits mit der Generalsanierung begonnen werden, so der Rathauschef.

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Beschäftigen wird sich der Gemeinderat auch weiter mit den Planungen zum Gewerbepark. Ob der geplante Baumarkt realisiert werden kann, hänge von der Aussage der Regierung zur raumplanerischen Zulässigkeit ab. 2017 soll dann auch endlich das Feuerwehrhaus erweitert werden und im Dezember wird mit der Lieferung des neuen Einsatzfahrzeugs LF20 gerechnet. Im Herbst kann voraussichtlich der neue Wertstoffhof im Gewerbegebiet Eichelreuth in Betrieb gehen. Zudem soll mit dem E-Carsharing-Projekt begonnen werden. Hierzu wird ein Elektroauto für Bürger geleast. Die Sanierung der Reichenberger Straße und der Ringstraße sei ebenfalls vorgesehen, so Jantke. An der Sanierung werden die Anlieger über die Straßenausbausatzung finanziell beteiligt. Der Bürgermeister sagte, dass sich die Beitragspflicht aber in Grenzen halten werde, da nur 25 Prozent der Kosten umgelegt werden. Zudem gebe es die Möglichkeit der Ratenzahlung. Jantke informierte auch, dass der Kapellenweg und Reit erschlossen und auch die Brücke über den Gänsbach an der Gerberstraße erneuert werden.

Eine erste Einschätzung zum Haushaltsjahr gab Jantke ebenfalls. Es seien keine Steuererhöhungen vorgesehen. Beschlossen wurde jedoch die Erhöhung der Kanalgebühren von 2,04 auf 2,36 Euro pro Kubikmeter Abwasser sowie die Senkung der Wassergebühren von 1,33 auf 1,30 Euro. Zudem müssen die Friedhofsgebühren neu kalkuliert werden.

Zur Finanzierung des Turnhallenneubaus wird eine Kreditaufnahme notwendig, über deren Höhe noch keine Aussage möglich ist. Außerdem werde sich das Gremium auch mit dem Bau eines neuen Senioren- und Pflegeheims beschäftigen müssen, so Jantke.

Mit einem Lob an alle Gemeinderäte, das Verwaltungspersonal und alle ehrenamtlich tätigen Personen schloss Jantke die Sitzung mit den Worten: »Seid froh, dass ihr mich habt, und nicht Donald Trump.« tb