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Viel Müll und Hinweise auf einen Biber

Waging am See. Nach dem nicht enden wollenden Winter konnte nun endlich die jährliche Seeuferreinigung der Wasserwacht Tettenhausen durchgeführt werden. Der relativ späte Zeitpunkt war unbedenklich, weil dieses Jahr die Natur mehr als zwei Wochen im Zeitplan zurück liegt und so sich die Beeinträchtigungen für die Pflanzenwelt in Grenzen hielten.

Jede Menge Müll sammelten Mitglieder der Wasserwacht Tettenhausen bei ihrer jährlichen Seeuferreinigung. Unser Bild zeigt eine Gruppe beim Sammeln an der Tettenhausener Brücke.

Organisiert vom Naturschutzwart der Wasserwacht Tettenhausen, Gerhard Vordermayer, trafen sich mehr als 30 Teilnehmer an der Wasserwachthütte, um sich dort in Gruppen aufzuteilen. Ausgerüstet mit Müllsäcken wurden die Landzunge zwischen den Seen und deren Ostufer im ehemaligen Gemeindebereich abgesucht. Erfreulich war die hohe Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die mit Eifer jedes noch so kleine Stückchen Müll aus den Sträuchern holten. Gefunden wurden neben dem üblichen Zivilisationsmüll auch zerbrochene Plastikstühle und verwaiste Surfbretter. Besonders viel Müll lag nach Angaben der Wasserwacht wieder an den Angel- und Badeplätzen im Bereich der Landzunge herum.

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Aber auch Interessantes wurde von den Teilnehmern der Seeuferreinigung entdeckt. So waren an mehreren Bäumen eindeutige und relativ frische Fraßspuren des Bibers festzustellen. Offensichtlich hat zumindest einer der Nager eine neue Heimat am Waginger See gefunden.

Nachdem die Teilnehmer einen halben Kipper voll Unrat aus der Natur geholt hatten, trafen sie sich zu einer von der Gemeinde Waging gesponserten Brotzeit beim Badwirt am Strandbadgelände. Der Abtransport und die Entsorgung des Mülls erfolgt wie jedes Jahr durch den Bauhof der Gemeinde Waging.