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Viel Lob für die Chieminger Floriansjünger

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Chieming. Viel Lob hat es auf der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Oberwirt für die Chieminger Feuerwehr gegeben. Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein ehrte stellvertretend für viele Aktive die Kommandanten Stefan Reichelt und Martin Leopold mit Urkunde und Ehrenzeichen für ihren Einsatz während des Hochwassers im vergangenen Juni und übergab ihnen 40 Urkunden und Ehrenzeichen zur Aushändigung an weitere Aktive, die ebenfalls als Fluthelfer ehrenamtlich tätig gewesen waren.


Worte der Anerkennung sprach auch Bürgermeister Benno Graf aus. Der Rathauschef würdigte die 73 Einsätze der Feuerwehr im vergangenen Jahr mit insgesamt 1188 Stunden – alleine 32 davon Hochwassereinsätze im Chieminger Gemeindebereich und in der Region.

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Applaus gab es noch für die Aktive Andrea Reichelt, die im Vorjahr Maßnahmen der Brandschutzerziehung in Theorie und Praxis in der Chieminger Grund- und Mittelschule und in den Kindergärten durchgeführt hatte. Zudem engagiert sich die örtliche Feuerwehr Jahr für Jahr beim Ferienprogramm.

Kommandant Stefan Reichelt stellte den Aktiven Martin Hölzle als neuen Gruppenführer vor und teilte mit, dass die Feuerwehr Chieming 54 Aktive zählt, drei davon weiblich. In drei Gruppen seien je 15 Übungen mit insgesamt 725 Stunden abgehalten worden. Reichelt sprach auch die gut besuchten Lehrgänge an. Von den 73 Einsätzen, so schlüsselte der Kommandant auf, seien 51 technische Hilfeleistungen gewesen. Fünfmal mussten die Chieminger zu Bränden ausrücken, zehnmal Sicherheitswachen durchführen. Außerdem gab es eine Reihe von Fehlalarmen.

Laut Reichelt beinhaltet künftig der Übungsplan nur noch zwei Gruppen, um noch intensiver üben zu können. Führer der Gruppe eins sind Gerhard Pletschacher, Gerhard Tersteegen und Josef Wiesholler jun. und von Gruppe zwei Rudi Lohner und Martin Hölzle. Die Übungen beginnen am 3. Februar, vorgesehen sind je 15 Übungen pro Jahr.

Jugendwart Michael Schneider verfügt derzeit über neun Jugendliche, die 16 Übungen mit insgesamt 235 Stunden geleistet haben. Er berichtete vom Ablegen der Leistungsabzeichen, vom Kreisjugendfeuerwehrtag, dem Wissenstest und der Übernahme des Friedenslichts. Für heuer kündigte er 19 Übungen an, die erste für den 17. Februar. Außerdem seien ein Jugendausflug geplant, die Teilnahme am Kreisjugendfeuerwehrtag in Peterskirchen und am Wissenstest. Atemschutzbeauftragter Bernhard Pletschacher sagte, gegenwärtig verfüge er über 21 Atemschutzträger, die im vergangenen Jahr drei Übungen durchgeführt hatten.

Vorsitzender Max Lampersberger sagte, die Feuerwehr Chieming zähle aktuell 178 Mitglieder. Die Floriansjünger seien bei kirchlichen und weltlichen Festen stets zugegen gewesen, hätten Jahreshauptversammlungen der Ortsvereine in Chieming, Hart und Ising besucht und runde Geburtstage mit Mitgliedern gefeiert. Lampersberger erinnerte an die Brauereibesichtigung in Stein, sprach über den mehrtägigen Ausflug nach Hamburg, erwähnte den Jahrtag der Vereine, die Amtseinführung von Chiemings neuem Pfarrer Pater Ionutz und erwähnte die Gemeinschaftsübung der Feuerwehren bei der Kurklinik »Alpenhof«. Er kündigte außerdem Termine an: Im Februar ist das Rehessen geplant, vom 25. bis 27. April findet der Vereinsausflug nach Düsseldorf statt und das Spritzenfest in Chieming ist am 29. Mai.

Kreisbrandrat Hans Gnadl regte an, die Feuerwehr Chieming müsse den Personalbestand an Atemschutzträgern auf 24 Personen erhöhen, um den Einsatzrichtlinien voll zu entsprechen, erinnerte an die Durchführung der vorgeschriebenen Worte der Funksprache und empfahl eine Funkübung für Aktive. OH